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Gegen Unfalltod: Uni-Verkehrssicherheitstage vom 8.-10.6.1999 auf dem Campus

31.03.1999 - (idw) Universität Paderborn

Bundesweit einmaliges Modellprojekt von Hochschule, Studentenwerk, Verkehrswacht, Polizei und Techniker Krankenkasse

Vom 8.-10.6.1999 finden an der Universität - Gesamthochschule Paderborn erstmals Verkehrssicherheitstage statt. Bundesweit einmalig ist die Kooperation zwischen den fünf Veranstaltern Hochschule, Studentenwerk, Kreispolizeibehörde, Deutsche Verkehrswacht und Techniker Krankenkasse. Studierende und Uni-Beschäftigte, Schülerinnen und Schüler der Abschlußjahrgänge sowie die interessierte Öffentlichkeit werden über die Gefahren im Straßenverkehr informiert.

Uni-Kanzler Ulrich Hintze, Schirmherr der dreitägigen Veranstaltung: "Die Hochschule hat sehr gern ihr Gelände für diese Aktion zur Verfügung gestellt, durch die erreicht werden soll, daß es zu weniger Unfällen im Straßenverkehr kommt."


Oberkreisdirektor und Polizeichef Dr. Rudolf Wansleben: "Die Senkung der Unfallzahlen mit jungen Erwachsenen ist erklärtes Ziel unserer Behörde. Die Anzahl der Verunglückten dieser Altersgruppe stieg im Jahr 1998 im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 %. Die Zahl der getöteten jungen Erwachsenen hat sich sogar von einem auf fünf erhöht."

Die Verkehrssicherheitstage, die "erstmals in einer derartigen Kooperation an einer Hochschule durchgeführt werden, bieten ein hervorragendes Forum, um mit jungen Verkehrsteilnehmern ins Gespräch zu kommen und das Gefahrenbewußtsein zu fördern," so Manfred Leniger von der Deutschen Verkehrswacht. Josef Huppertz, Leiter der Techniker Krankenkasse Paderborn ergänzt: "In Paderborn gibt es an den vier Hochschulen etwa 15.000 Studentinnen und Studenten, von denen ca. ¾ aus der Region kommen. Deshalb ist die Zahl der Pendler, die täglich den Öffentlichen Personennahverkehr oder das Auto nutzen, sehr hoch."

Verkehrssicherheit geht in einer zunehmend von Mobilität geprägten Gesellschaft alle an. Ob als Fußgänger, Radfahrer, Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel oder Kraftfahrer. Um die Sicherheit auf den Straßen zu verbessern, wird auf Prävention durch Information und Aufklärung gesetzt, da Gesetze und Verordnungen allein nicht ausreichen, um zu mehr Verkehrssicherheit zu gelangen. Gefordert ist ein partnerschaftliches und verantwortungsbewußtes Verhalten eines jeden einzelnen.

Über das endgültige Programm wird die Öffentlichkeit Ende April informiert, Schulen und Hochschulen werden direkt angesprochen. Zu einem Besuch der Veranstaltungen sind Interessenten aus der ganzen Region eingeladen. Fest eingeplant ist ein spektakulärer Crash-Test, bei dem ein Auto von einem Kran stürzen wird. Ferner werden diverse Simulatoren zur Verfügung stehen, Vorträge mit Diskussionen stattfinden, Seh- und Hörtests sowie Pkw- und Motorrad-Sicherheitstest durchgeführt.
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