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Verabschiedung von Prof.Dr.Garming,Prof.Dr.-Ing.Dr.-Ing.E.h.Leschonski,Prof.Dr.habil.Pollmann

31.03.1999 - (idw) Technische Universität Clausthal

Professor Dr. Alfons Garming, Institut für Organische Chemie, Professor Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Kurt Leschonski, Institut für Mechanische und Umweltverfahrenstechnik und Direktor der Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH,CUTEC GmbH,und Professor Dr. Heinz Pollmann,Institut für Markscheidewesen, wurden vom Rektor der TU Clausthal, Professor Dr.-Ing. Peter Dietz in den Ruhestand verabschiedet.


Professor Dr. Alfons Garming:" Ich möchte auch weiterhin in der Lehre aktiv sein."
"Mit Ihnen hat die Verfahrenstechnik in Clausthal international Profil gewonnen", sagte der Rektor, Prof.Dr.-Ing. Peter Dietz. Professor Dr. Alfons Garming, so hatte Professor Dietz in den Akten stöbernd entdeckt, hatte nach dem Chemiestudium in Münster, von dort mit Professor Gundermann nach Clausthal-Zellerfeld kommend, auf einer 6b-Stelle begonnen. 1967 promovierte Garming "mit Auszeichnung", hielt seit 1969 zunehmend eigene Vorlesungen (Professor Gundermann war über einen längeren Zeitraum erkrankt) und wurde ein äußerst beliebter Hochschullehrer. "Sie waren ein Menschenfreund. In den Doktorprüfungen fragten Sie zielgenau und stellten die Qualität der Arbeit den Kandidaten im späteren Beurteilungsgespräch deutlich heraus", erinnerte Professor Dr. Thomas Hanschke, Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. "Sie haben die NMR-Spektroskopie am Institut für Organische Chemie aufgebaut", sagte Privatdozent Dr.habil. Andreas Kirschning. "Das war Forschungsdienstleistung für alle chemischen Institute. Wir sind Ihnen sehr zu Dank verpflichtet und hoffen, Sie unterstützen uns auch weiterhin." " Ohne die NMR-Spektroskopie könnte die Chemie so viele Moleküle machen, wie sie wollte, aber sie bliebe blind, weil ihr die Strukturaufklärung fehlte", sagte Professor Dr.-Ing. Ulrich Hoffmann, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Chemie.

"Mit Ihnen hat die Verfahrenstechnik in Clausthal international Profil gewonnen", charakterisierte der Rektor Professor Dr.-Ing. Kurt Leschonski. "Ob man in den USA oder in Japan auf einer Konferenz ist, die TU Clausthal wird mit "Powder Technology" und dem Namen Leschonski verbunden", berichtete Professor Dr.-Ing. Ulrich Hoffmann. " Die Gründung der CUTEC GmbH ist Ihr Werk", erklärte Professor Dr. Claus Marx, Dekan der Fakultät für Bergbau, Hüttenwesen und Maschinenwesen. "Ich habe mir vorgenommen, den Kontakt zu umliegenden Industrie, den Sie in Ihrer Zeit als Rektor der TU Clausthal begründet haben, in meiner Amtszeit zu intensivieren", nannte der Rektor, Professor Dr.-Ing. Peter Dietz, eine seiner Zielsetzungen. Professor Dr.-Ing. Leschonski bekannte eine Stimmung der"Mixed feelings". Freiheit und die Chance, das Fachgebiet im engeren Sinne wieder stärker zu pflegen, weil er die Aufgabe des CUTEC-Geschäftsführers an seinen Nachfolger schon bald wohl (1. Juli) werde übergeben können, die Chance neue Forschungsideen zu verfolgen, jedoch auch, der "Zahn der Zeit". "Drei Rufe habe ich in meiner Clausthaler Zeit erhalten. Alle habe ich abgelehnt. Es hat mir Spaß gemacht an der TU Clausthal. Ich danke meinen Kollegen Blaß, Jeschar, Hoffmann und Vogelpohl, mit denen ich zusammen die Clausthaler Verfahrenstechnik aufbauen konnte". Die Verfahrenstechnik, als Lehre von der Stoffwandlungstechnik, nimmt im Profildreieck der TU Clausthal - Rohstoffe, Energie, Umwelt - eine zentrale Rolle ein, umriß der Rektor, Professor Dietz, Leschonskis Position in der Hochschule. "Gemeinsam haben wir im Sonderforschungsbereich 180 daran gearbeitet, verfahrenstechnische Maschinen zu konstruieren."

Professor Dr. habil. Heinz Pollmann, studierte von 1955 - 1959 an der Bergakademie Clausthal Markscheidewesen, im Jahre 1964 promovierte er mit einer Arbeit über den "Kreiseltheodoliten", 1967 habilitierte Pollmann an der TH Clausthal, wurde im Jahre 1971 an der Technischen Universität außerplanmäßiger Professor und schließlich C4-Professor für Markscheidewesen, schilderte der Rektor Pollmanns Lebensweg. "Sie waren einmal in Indonesien Gastprofessor, Sie blieben in Clausthal und haben in großer Bandbreite, unter anderem als Gutachter, beispielsweise bei der Erschließung oder Rekultivierung von Bergwerken gearbeitet", sagte Professor Dietz, und ergänzte: "Die Rolle des Markscheiders als "Cheftechnologe" des Bergwerkes ist mir durch Ihre Erläuterungen klar geworden".

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