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Dokumentation einer Tagung - "Lebenssatt oder Lebensmüde?"

01.04.1999 - (idw) Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel

Zum Umgang mit Tod und Sterben im Altenpflegeheim

Unter dem Motto "Lebenssatt oder Lebensmüde?" fand im November 1998 eine Tagung in Braunschweig für Mitarbeitende in der Altenpflege, der Hospizarbeit, für Studierende der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel und weitere Interessierte statt. Veranstalterinnen waren die Evangelische Erwachsenenbildung Niedersachsen Region Braunschweig, Gudrun Germershausen und der Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule im Rahmen des Studiengangs Geragogik, Prof. Dr. Karin Wilkening.

Diese Tagung ist nun als Dokumentation erschienen, die das Eingangsreferat der Tagung und die Berichte erfahrener Praktikerinnen aus dem Bereich der Plfege und Begleitung älterer sterbender Menschen beinhaltet. Die Protokolle der Arbeitsgruppen - verfaßt von Studierenden der Fachhochschule - geben die Arbeitsweise und den Diskussionsstand der 6 unterschiedlichen Gruppen wieder. Eine Zusammenfassung des Seminars und ein Ausblick für weitere Arbeit schließen die Dokumentation ab.

Zum einen möchte diese Dokumentation allen Teilnehmern des Seminars die Möglichkeit bieten, daraus Unterstützung und Ermutigung für die eigene Arbeit zu schöpfen. Zum anderen möchte sie aber auch Dritten, die keine Gelegenheit hatten, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, einen Einblick in den Verlauf bieten.

Heute geschieht Sterben immer seltener im gewohnten häuslichen Umfeld. Nur noch jeder Zehnte stirbt zu Hause, für die meisten älteren Menschen ist das Krankenhaus, das Alten- und Pflegeheim auch der "Sterbeort". Damit gewinnt die Aufgabe, dem alten Menschen ein Leben und Sterben in Würde zu ermöglichen, zunehmend an Bedeutung.

Anliegen der Tagung "Lebenssatt oder Lebensmüde" war, über die Begleitung Sterbender, über die Kultur des Lebens und Sterbens im Altenheim nachzudenken. Gleichzeitig sollte auch ein Rahmen geboten werden, in dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Altenpflegeheimen, Studierende des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule, ambulante Dienste, Ehrenamtliche aus Hospizinitiativen und kirchlichen Besuchsdiensten und Seelsorge, die im Alltag (noch) nicht so viele Berührungspunkte haben, in einen Austausch treten können.

Rund 150 Personen sind der Einladung der Ev. Erwachsenenbildung und der Fachhochschule gefolgt. Dies zeigt deutlich, daß die Notwendigkeit gesehen wird, sich mit Tod und Sterben im Heim auseinanderzusetzen. Und dies zeigt ebenso deutlich die große Bereitschaft aller, den damit verbundenen Fragen nachzugehen und miteinander nach Möglichkeiten und Wegen zur Gestaltung einer Abschiedskultur zu suchen.

Die Dokumentation kann über die Ev. Erwachsenenbildung Niedersachsen Region Braunschweig, Postfach 1664, 38286 Wolfenbüttel, Telefon 05331/802-544 oder per Fax 802-714 bezogen werden. Der Abgabepreis beträgt pro Exemplar 5 DM.
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