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FHTE Esslingen: "Together we are stronger" Drei Masterstudiengänge - Drei Partner

06.04.1999 - (idw) Fachhochschule Esslingen, Hochschule für Technik

Die drei Masterstudiengänge sind nun im virtuellen Fachbereich "Graduate School" an der Fachhochschule Esslingen - Hochschule für Technik - University of Applied Sciences organisatorisch zusammengefaßt.

Together we are stronger
Drei Masterstudiengänge - Drei Partner

Kernkompetenzen bündeln!
Alle guten Dinge sind drei. Nach einem erfolgreichen Start des betriebswirtschaftlich orientierten Studienganges "Master of Business Administration (MBA) in International Industrial Management" im September letzten Jahres verwirklicht die Fachhochschule Esslingen - Hochschule für Technik (FHTE) in kürzester Anlaufzeit zwei weitere englischsprachige Studiengänge im technischen Bereich. Der "Master of Science in Information Technology and Automation Systems" (MSc/IA) mit dem Programm "Anwendung der Methoden der Informationstechnik in der Automatisierungstechnik" bietet eine Stoffauswahl aus der ganzen Breite der Informatik, angefangen bei den "embedded systems", d. h. der Technologie der mobilen intelligenten Geräte wie Mobiltelefone und Palmtops bis zu den großen technischen oder kaufmännischen Rechnernetzen von Unternehmen und Hochschulen.

Der "Master of Science in Automotive Engineering" (MSc/AE) hingegen vermittelt das ganze Wissen der Fahrzeugtechnik "rund ums Auto". In diesen Kernkompetenzen hat die Hochschule ihre Tradition, ihr unverwechselbares Profil und in nächster Umgebung ihre internationalen Wirtschaftspartner. Gottlieb Daimler, der Pionier der Autoindustrie, hat vor den Toren der Hochschule das erste Auto gebaut.

Engagement bringt Zeitvorteil
Je nach Studiengang, Vorbildung und Lernabsicht der Studierenden dauert das Studium zwischen 11 Monaten und eineinhalb Jahren. Die Aufbaustudiengänge setzen einen Bachelor- oder einen vergleichbaren Abschluß voraus. Der Studiengang MBA ist aus den Kinderschuhen heraus und geht im Herbst, zusammen mit den neuen Studiengängen, in die zweite Runde. 40 Studierende werden wieder zugelassen. Über hundert Bewerbungen liegen schon vor, obwohl der Bewerbungsschluß der 1. Mai ist. Für den MSc gilt der 15. Juli als Bewerbungsschluß. Jeweils 25 Studierende pro MSc-Studiengang werden dann eine Zusage erhalten.

Netzwerk Wissenschaft und Wirtschaft
Hinter dieser Einrichtung internationaler Studiengänge steht die Forderung der Politik und der Industrie, Deutschland als Studienstandort attraktiver zu machen. Da Deutschland vom Export lebt und seine Vorrangstellung in Forschung und Ausbildung von qualifizierten Fach- und Führungskräften behalten will, hat die FHTE diese Forderungen als eine der ersten staatlichen Hochschulen umgesetzt. Marketingaktionen auf der ganzen Welt mit Schwerpunkt Asien, Amerika und Osteuropa wurden gestartet, um die Studierenden in ihrem Land abzuholen. Das Ziel der FHTE ist es, durch die Studierenden Brücken zwischen Fir-men, Ländern und Kulturen zu bauen, das Humankapital zu vermehren und zu lernen, global zu denken, unternehmerisch zu handeln und persönlich zu überzeugen.

Netzwerk Theorie und Praxis
Dazu zählen durchgängig interdisziplinäre Lehrangebote, die Zusammenarbeit mit der Industrie und in internationalen Unternehmen des Mittleren Neckarraums wie DaimlerChrysler, Festo, IBM, SAP und debis Systemhaus, um nur einige Partnerunternehmen der über 130 Jahre existierenden Traditionshochschule für Technik zu nennen. Zur Einrichtung eines Communication and Project Centers wurden Finanzmittel des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württembergs angefordert. Diese Einrichtung soll allen Studierenden für interkulturelle und interdisziplinäre Teamarbeiten mit modernen Methoden des Prozeß- und Wissensmanagements zur Verfügung stehen. Globale Produktentwicklungspro-zesse und Produktionsverbünde sind mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik zu managen. Ein Anwendungsfeld ist beispielsweise "virtuelles", d. h. orts- und zeitunabhängiges Projektmanagement.

Internationalität schaffen!
Großen Wert wird auf die Internationalität gelegt. Dazu gehört der Kulturmix von Studierenden aus vielen verschiedenen Kontinenten und Ländern, dazu gehört aber auch die Internationalität der Dozenten. Amerikanische Dozenten beispielsweise, die für Seminare nach Deutschland geholt werden, lehren internatio-nales Rechnungswesen, internationale Betriebswirtschaft und Informations- und Kommunikationstechnologie. Befreundete und interessierte Wirtschaftsunternehmen unterstützen die Studiengänge, in dem sie ihre hochqualifizierten Führungskräfte für Seminare freistellen, die dann ihre Praxiserfahrungen in die Lehrveranstaltungen einbringen.

Netzwerk Sprachen und Kultur
Um den Studierenden einen Einblick in den deutschen und europäischen Gesellschafts-, Kultur- und Wirt-schaftsraum zu geben, stehen Exkursionen an Stätten mit geschichtsträchtiger Vergangenheit, mit Kunst und Kultur wie Tübingen, Hohenzollern, die Bodenseeregion mit ihrem steinzeitlichen Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen oder gar Paris, sowie Firmen- und Parlamentsbesuche auf dem Kulturprogramm. Deutsch gehört zum Lernpensum der ausländischen Studierenden. Im ersten Monat wird für sie ein dreiwöchiger Crash-Kurs organisiert und während des Studiums können sie ihre Sprachkompetenz ständig verbessern. Eine Rundumbetreuung trägt maßgeblich zum Studienerfolg bei. Dazu wurde eigens eine Stelle geschaffen, die den Studierenden bei allen Fragen mit öffentlichen Ämtern, bei persönlichen und sozialen Problemen und bei der Unterbringung in Studentenwohnheimen oder in Privatunterkünften hilft.

Sponsoring unterstützt
Ausländische Interessenten überrascht oftmals, daß keine Studiengebühren anfallen. Nur Lebenshaltungskosten, schätzungsweise DM 1.300, müssen aufgebracht werden. Die Politik unterstützt den Aufbau der Masterstudiengänge, die Wirtschaft unterstützt Studierende mit Stipendien und stellt zusätzliche Drittmittelfinanzierungen zur Verfügung, um die Qualität der Studiengänge weiter zu verbessern.

Drei Partner "together we are stronger"
Die Stadt Esslingen übernimmt die Schirmherrschaft über die internationalen Studiengänge und setzt sich dafür ein, die "Graduate School", das Dach der drei Masterstudiengänge, in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu unterstützen. Damit wurde ein neues Dreigestirn geschaffen: die Partnerschaft zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Diplom-Übersetzerin (FH) Cornelia Mack

Graduate School-Programmkoordinatorin

Kontaktadresse: Hochschule für Technik - Fachhochschule Esslingen
Fachbereich Graduate School
Flandernstraße 101, 73732 Esslingen
Tel. 0711/3 97 43 31/-34/-35
Fax 0711/3 97 43 33
email: mba@fht-esslingen.de oder msc@fht-esslingen.de
Internet: http://www.graduate-school.de
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