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Nationale Tagung für Ingenieurgeologie

06.04.1999 - (idw) Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Neue Ergebnisse und Entwicklungen in der
Ingenieurgeologie werden vorgestellt und diskutiert

Zu ihrer 12. Nationalen Tagung treffen sich vom 12. bis 16. April 1999 in der Saalestadt Halle, Ingenieurgeologen, Bauingenieure und und geologisch interessierte Vertreter benachbarter Fachdisziplinen aus Praxis, Verwaltung, Lehre und Forschung aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch Fachkollegen aus dem Ausland sind zu dieser deutschsprachigen Tagung herzlich willkommen, die an der Martin-Luther-Universität, Unicampus, Kröllwitzer Straße 44, stattfindet. (Offizielle Eröffnung 14. April, 8:15 Uhr)
Veranstaltet wird die Fachtagung von der Fachsektion Ingenieurgeologie der Deutsche Gesellschaft für Geotechnik, Essen und der Deutschen Geologischen Gesellschaft, Hannover. Die gemeinsame wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Christof Lempp vom Institut für Geologische Wissenschaften und Geiseltalmuseum der Martin-Luther-Universität, (Fachgebiet Ingenieurgeologie), Prof. Gerhard Reik, vom Institut für Geologie und Paläontologie der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld, Abteilung Ingenieurgeologie und Dipl.-Geologe G. Strobel vom Geologischen Landesamt Sachsen-Anhalt, in Halle, Köthener Straße 34.
Die im zweijährigen Rhythmus durchgeführten Fachtagungen finden im Wechsel jeweils in verschiedenen Teilen Deutschlands statt wobei immer die gastgebende Region einen Tagungsschwerpunkt bildet. Darin werden Vorhaben aus der Region vorgestellt.

In Halle haben die aktuellen Themen des Bergbaues und seine Folgen, insbesondere die Braunkohlentagebaufolgenutzung, Priorität. Weitere regionale Schwerpunkte bilden die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit. Erläutert werden Planung und Bau der Schnellbahntrasse sowie der Südharzautobahn. Zur Situation der Wasser- und Energieversorgung des Gebietes steht der Talsperrenbau in Thüringen auf dem Programm. Ingenieurgeologische Aktivitäten bei aktuellen, großen Bauvorhaben der Verkehrswegeentwicklung und der Energieversorgung in den neuen Bundesländern finden in verschiedenen Beiträgen entsprechende Beachtung.

Den regionalen Schwerpunkten sind auch drei Exkursionen gewidmet, die in die Braunkohle-Landschaft im Südraum von Leipzig, zu Wasserkraft- und Stauanlagen im Thüringer Wald sowie an die Ausbaustrecke der Deutschen Bahn AG, Halle-Leipzig, führen.
In Vorträgen und im Rahmen eines eigenständigen Workshops stellen Experten neu entwickelte ingenieurgeologische Methoden und Arbeitsweisen vor. Dazu erfolgt die Demonstration verschiedener EDV-Programme und rechnergestützter Verfahren.
In einer Zeit vielgestaltiger Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt wird schließlich in einer Podiumsdiskussion am 15. April, 13:30 Uhr, im Physikhörsaal (Kröllwitzer Straße 44) mit namhaften Wissenschaftlern über das Selbstverständnis und den gesellschaftspolitischen Anspruch der Ingenieurgeologie debattiert, um zukunftsfähige Ausbildungsziele und Wirkungsfelder dieses Wissenschaftsgebietes aufzuzeigen.

Letztendlich möchte die Tagung die Gelegenheit bieten, aktuelle und gebündelt dargebotene Informationen aufzunehmen und fachliche Kontakte zwischen Menschen und Institutionen zu vertiefen, die sich mit ingenieurgeologisch-geotechnischen Arbeitsaufgaben beschäftigen.

Der ausführliche Programmablauf ist im Internet unter

http://www.geologie.uni-halle.de/igw/inggeo/inggeo.html abbrufbar.


Ansprechpartner:

Institut für Geologische Wissenschaften und
Geiseltalmuseum der Martin-Luther-Universität,
Fachgebiet Ingenieurgeologie
Prof. Dr. Christof Lempp
Tel.: 0345/5526140
Fax: 0345/5527176
e-mail: inggeo99@geologie.uni-halle.de
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