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Neue Professorin im Fachbereich Sozialwesen der FH Ravensburg-Weingarten

06.04.1999 - (idw) Fachhochschule Ravensburg-Weingarten

Irmgard Teske schätzt die Gesellschaft von wißbegierigen jungen Menschen. Seit kurzem kann sie ihre Leidenschaft zur kritischen Diskussion hauptberuflich ausleben. Sie wurde nämlich als Professorin an den Fachbereich Sozialarbeit der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten berufen. Die Fächer, die sie unterrichtet, heißen "soziale Arbeit mit Selbsthilfegruppen sowie ehrenamtlich bürgerschaftlich Engagierten", "soziale Gruppenarbeit" und "Arbeit mit Familien".

Die neue FH-Professorin, gebürtig im nordrhein-westfälischen Rheinberg, studierte Psychologie an der Universität in Aachen. 1980 kam sie nach Oberschwaben. Seit diesem Zeitpunkt war sie als Lehrbeauftragte an der Weingartener Hochschule für Technik und Sozialwesen tätig, von 1992 bis 1994 als stellvertretende Professorin. Von 1996 bis 1998 unterrichtete sie als Professorin an der Berufsakademie Villingen-Schwenningen.

Irmgard Teske kann auf eine Vielzahl erfolgreicher Projekte zurückblicken, die zum Teil noch laufen. So erforschte sie für das baden-württembergische Sozialministerium die Situation von Selbsthilfegruppen im Bodenseekreis, analysierte die Situation der Sozialpädagogischen Familienhilfe in verschiedenen Landkreisen im süddeutschen Raum, begleitet seit Jahren ein Frauenprojekt wissenschaftlich und engagiert sich ebenfalls seit geraumer Zeit in einem Stadtteilprojekt in Villingen-Schwenningen. Mit Studierenden der Fachhochschule gewann sie 1996 den Deutschen Jugendhilfepreis. Ihr Projekt machte bewußt, daß Kinder wichtige Bestandteile des Gemeinwesens sind, die in die kommunalen Planungen miteinbezogen werden können und es auch sollten.

Für die Zukunft möchte die Professorin die Kontakte zwischen den technischen Fachbereichen der Fachhochschule und dem Sozialbereich vertiefen. "Schließlich", so sagt sie, "wird soziale Kompetenz auch von zukünftigen Ingenieuren benötigt." Für den eigenen Fachbereich schwebt Irmgard Teske eine noch stärkere Kooperation mit sozialen Einrichtungen in der Region vor. Das Bewußtsein müsse bei den Praxisstellen wachsen, "daß diese die Fachhochschule als Serviceeinrichtung nutzen können".
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