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Fachhochschule Fulda auf Hannover Messe: Schnelle Untersuchung von Proben

08.04.1999 - (idw) Fachhochschule Fulda

Feststoffanalyse mit Graphitrohr-Atomabsorptions-Spektrometrie

Fachhochschule Fulda auf der Hannover Messe: Schnelle Untersuchung von Proben

Feststoffanalyse mit Graphitrohr-Atomabsorptions-Spektrometrie

Will man feststellen, ob zum Beispiel giftige Spurenelemente in Lebensmitteln sind, braucht man kein Reagenzglas mehr zu schütteln. Die direkte Eingabe von Feststoffproben in das Graphitrohr eines Atomabsorptionsspektrometers zur Spurenanalyse bietet eine Reihe von deutlichen Vorteilen gegenüber herkömmlichen Methoden. Die Analyse geht sehr schnell; die Proben müssen nicht mehr umständlich chemisch aufgeschlossen werden, und es lassen sich sehr niedrige Nachweisgrenzen erreichen. Durch dieses einfache Verfahren - im wesentlichen Dosierung, Wägung und Einbringen der Proben - treten in der Praxis auch weniger Fehler in der Analyse auf.
In einem über zehnjährigen Forschungs- und Entwicklungsprozeß ist es gelungen, dieses Analysesystem so zu verfeinern, daß es auch für Routineuntersuchungen eingesetzt werden kann. Der Einsatz eines automatischen Probengebers und fortgeschrittener Computerpro-gramme erlaubt es, Messungen im Mikro- und Milligrammbereich bedienerfreundlich weitge-hend automatisch durchzuführen.
Die Einsatzgebiete dieser direkten Feststoffanalyse liegen neben dem Lebensmittelbereich unter anderem in der Charakterisierung der Homogenität von Pulvern, dem Nachweis von Spurenelementen in ultrareinen 'high-tech' Materialien - zum Beispiel Halbleiter -, der Um-weltforschung und der Kontrolle industrieller Fertigungsprozesse.
Das Gerätesystem der Firma ANALYTIK JENA, das zusammen mit Professor Dr. Ulrich Kurfürst vom Fachbereich Haushalt und Ernährung der Fachhochschule Fulda und anderen Kooperationspartnern aus Hochschule und Industrie entwickelt wurde, ist auf der diesjährigen Hannover Messe vom 19. bis 24. April am Gemeinschaftsstand der Hessischen Hochschulen in der Halle 18, Stand 005 zu sehen.

Fulda, den 8. April 1999
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