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Heidelberger Pflegekongreß am 11. und 12. Mai: Pflegeprofis sind entscheidend für die Lebensqualität

19.04.1999 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

In den Gesundheitsberufen ist die Arbeitslosenquote in den vergangenen beiden Jahren hinter der Bauindustrie am stärksten angestiegen -Veranstalter des Kongresses erwarten auch eine kontroverse Diskussion über die Bedeutung des Politikwechsels in Bonn für die Versorgung mit Pflegeleistungen

Menschen mit gesundheitlichen Problemen bedürfen nicht nur medizinischer Therapie. Die Versorgung mit Pflegeleistungen zu Hause, im Krankenhaus und Heim spielen oft die wesentliche Rolle für ihre Lebensqualität. Wissen und Können der Pflegeprofis sind dabei entscheidend. Immer stärker sind diese auch bei der Beratung für Angehörige gefordert. Die Initiatoren des Heidelberger Pflegekongresses wollen, daß auch in Zukunft für alle Menschen qualifizierte Pflegeleistungen zur Verfügung stehen. Daher wird auf dem diesjährigen Kongreß am 11. und 12. Mai in der Heidelberger Stadthalle mit dem Thema "Arbeit - Bildung - Beruf -- Neue Zeiten für die Pflege" auch eine kontroverse Diskussion über die Bedeutung des Politikwechsels in Bonn für die Versorgung mit Pflegeleistungen erwartet.

Hierzu stehen prominente Referenten und Referentinnen zur Verfügung. Die Eröffnungsvorträge werden die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Christa Nickels, und die Pflegereferentin des Landes Berlin, Elisabeth Beikirch-Korporal, halten. Auch werden der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Wolfgang Pföhler, und Pflegeprofessorinnen aus dem In - und Ausland teilnehmen. Die Heidelberger Oberbürgermeisterin Beate Weber wird zur Eröffnung ein Grußwort sprechen. Veranstalter des größten deutschen berufspolitischen Pflegekongresses sind das Berufsfortbildungswerk des DGB, der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe, Landesverband Baden-Württemberg, die Gewerkschaft ÖTV und die Universitätsklinik Heidelberg. Es ist bereits der fünfte Kongreß dieser Art.

Mit dem diesjährigen Thema wird ein Blick in die Entwicklung der professionellen Pflege in den nächsten Jahren gewagt. In den großen Themenblöcken Arbeitsmarkt, Bildung und Vernetzung werden Antworten darauf gegeben, wie sich Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen gestalten, welche Qualifikation in der Zukunft benötigt wird und welche neuen beruflichen Aufgabenfelder sich auftun. Besondere Brisanz dürfte das Thema "Arbeitsmarkt Pflege" haben, denn gerade in den Gesundheitsberufen ist die Arbeitslosenquote in den vergangenen beiden Jahren hinter der Bauindustrie am stärksten angestiegen. Angesichts der Forderungen öffentlicher Arbeitgeber nach Gehaltssenkung und Arbeitszeitverlängerung im Gesundheitswesen bekommt dieses Thema auf dem Kongreß brennende Aktualität. Mit rund einer halben Million Beschäftigten ist das Pflegepersonal die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen.

Der Kongreß wird von einer Industrieausstellung begleitet. Auch Initiativgruppen und Projekte im Umfeld der Pflege sind auf einem eigenen "Markt der Möglichkeiten" vertreten. Der Heidelberger Pflegekongreß beginnt am 11. Mai um 10.00 Uhr. Weitere Informationen sind über die Arbeitsgemeinschaft Heidelberger Pflegekongreß, Postfach 102898, 69018 Heidelberg, Tel. 06221 489 508 erhältlich.

Einladung zur Pressekonferenz

Dienstag, 11. Mai 1999, 13.00 Uhr
im Trübner- Saal des Kongreßhauses
Stadthalle Heidelberg

Die Veranstalter des Heidelberger Pflegekongresses laden Sie herzlich zu der am ersten Kongreßtag stattfindenden Pressekonferenz ein. Dabei wollen wir Ihnen Erläuterungen zum diesjährigen Kongreßthema und zu aktuellen Entwicklungen der berufliche Pflege in Krankenhaus, Sozialstation und Heim geben. Ebenfalls werden Sie Gelegenheit zum Gespräch mit Referentinnen und Referenten des ersten Kongreßtages haben.

Bitte teilen Sie uns bis spätestens 4. Mai per Fax mit, wer von Ihrer Redaktion an der Pressekonferenz teilnehmen wird. Wir hinterlegen dann im Kongreßbüro auf diesen Namen eine Karte, die auch zum Besuch der übrigen Veranstaltungen berechtigt, und eine Pressemappe. Falls Sie besondere Wünsche für Interviews haben, lassen Sie uns das ebenfalls wissen, damit wir eine Terminvereinbarung für Sie treffen können.

Für inhaltliche Fragen stehen Ihnen von der Kongreßleitung Herbert Weisbrod-Frey, Geschäftsführer des Bereichs Gesundheitswesen der Gewerkschaft ÖTV, Baden-Württemberg, unter Tel. 0171 5403468 und Christiane Wittner-Maier, Leiterin des Pflegedienstes der Chirurgischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg, unter Tel. 06221 56 6130 (-31) zur Verfügung.

Während des Kongresses erreichen Sie uns unter der angegebenen Mobiltelefonnummer oder unter 06221 1422700 (ab 10. Mai 1999, 12.00 Uhr).

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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