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Erster Europa-Studiengang Elektrotechnik und Elektronik

26.04.1999 - (idw) Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Der erste Europa-Studiengang Elektrotechnik und Elektronik in drei Sprachen und drei Ländern mit drei Abschlüssen stößt auf positive Resonanz bei Wirtschaft und Verbänden.

26. April 1999

ERSTER EUROPA-STUDIENGANG ELEKTROTECHNIK UND ELEKTRONIK
3 SPRACHEN - 3 LÄNDER - 3 ABSCHLÜSSE

"Mit seinen drei Abschlüssen eröffnet der künftige Europa-Studiengang Elektrotechnik und Elektronik den Absolventen Chancen auf einem breiten internationalen Arbeitsmarkt", ist Dr. Bernhard Diegner vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) überzeugt.

Ähnlich positiv reagierten die Verbände VDE und NORDMETALL, die Handelskammer Hamburg und Firmen wie Siemens, DaimlerChrysler Aerospace Airbus, Still und Hauni - um nur einige zu nennen - auf die Initiative der Fachhochschule Hamburg. Seien doch praxisorientiertes Wissen, Teamfähigkeit, Mehrsprachigkeit und Erfahrungen im Umgang mit verschiedenartigen Kulturen ein wichtiges Plus beim Berufseinstieg.

Im November beginnt die Bewerbungsfrist. Im Jahre 2OOO werden erstmals 3O bis 4O Studenten von dem neuen Studienangebot Gebrauch machen können.

An der Lehrplan-Entwicklung, die im Rahmen des SOKRATES-Programms finanziert wird, sind neun Hochschulen aus sechs Ländern beteiligt: Finnland (Pori, Tampere, Turku), Frankreich (Montpellier, Reims), Großbritannien (Huddersfield), den Niederlanden (Utrecht), Portugal (Coimbra) und Deutschland (Hamburg). Koordinator ist Professor Dr. Hubert Lageman vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der Fachhochschule Hamburg.

Das vierjährige Studium besteht zu 5O Prozent aus Auslandsaufenthalten von jeweils einem Jahr an zwei Partnerhochschulen in zwei Ländern. Es schließt ein Industriesemester ein und mit den in den jeweils besuchten Ländern üblichen Titeln ab. Beispiel: Diplom/Master/Maître.

Für die Studierenden liegen die Vorteile auf der Hand: Während die Elektrotechnik-Studenten an der Fachhochschule Hamburg nach dem Grundstudium zur Zeit nur zwischen vier Schwerpunkten wählen können, verdreifacht sich das Angebot. Wer sich beispielsweise für Telekommunikation interessiert, kann in Finnland, Großbritannien oder den Niederlanden studieren. Wer sich in Optoelektronik spezialisieren möchte, kann dies in Frankreich tun. Die nichttechnischen Fächer wie Politik, Ökonomie und Fremdsprachen machen 2O Prozent des Studiums aus, etwa doppelt so viel wie heute. Die im europäischen Studiengang erbrachten Leistungen werden von allen Partnerhochschulen anerkannt.

Wer mehr über den europäischen Studiengang wissen möchte, wird im Internet unter www.e-i.fh-hamburg.de fündig. Kontakt: Prof. Dr. Hubert Lageman, Tel. 428 59-261O.

Für Rückfragen: Pressestelle, Marion Hintloglou,
Tel. +49(4O) 428 63-3589, Fax 428 63 43 87.
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