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5. bis 8. Mai 1999: Symposium "Grenzkultur - Mischkultur?"

28.04.1999 - (idw) Universität des Saarlandes

Ein Programm wird auf Anfrage zugesendet: Tel: 0681/ 302-3771 o. -3321

War früher der Begriff "Mischkultur" eher negativ behaftet, kommt er heute zu neuen, verdienten Ehren:
Schlagworte wie Interkulturalität, Kulturkontakt oder Multikulturalität fassen ihre Erscheinungsformen zusammen und sind in Mode gekommen.
Gerade in Grenzgebieten erfahren diese Mischungen besondere Ausprägungen:

Diesem Phänomen widmen sich internationale Experten aus dem Blickwinkel der verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen vom 6. bis 8. Mai im Rahmen des diesjährigen Symposiums des Forschungsschwerpunktes "Grenzregionen und Interferenzräume" der Philosophischen Fakultät:
Sie gehen in Vorträgen und Diskussionen der Frage nach, inwieweit die Kontaktsituationen in Grenzregionen zu Mischformen bzw. einer eigenständigen Ausprägung einer spezifischen Grenzkultur führt.

Der erste Teil des Symposiums reiht sich in den Reigen der Veranstaltungen um das 1000jährige Jubiläum der Stadt Saarbrücken:
Mit "Grenzkultur-Mischkultur?" wurde ein Thema gewählt, das insbesondere das Saarland in seiner Lebensart entscheidend geprägt hat.

So wurde als Ort des Auftaktes der Veranstaltung am 5. Mai der Festsaal des Saarbrücker Rathauses gewählt. Diesen ersten Teil der Tagung veranstaltet der Saarbrücker Forschungsschwerpunkt gemeinsam mit der Société d´Historique et d´Archéologie de la Lorraine und dem Historischen Verein für die Saargegend unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Saarbrücken, Hajo Hoffmann. Im Mittelpunkt stehen hier Vorträge unter dem Motto ´Saarbrücken-Metz: Zwei Nachbarstädte und ihr Umland in historischer Perspektive´.

Der zweite Teil des Symposiums (6. bis 8. Mai, Campus Saarbrücken, Geb.10, Sitzungssaal), der vom Forschungsschwerpunkt "Grenzregionen und Interferenzräume" allein getragen wird, steht unter Schirmherrschaft des saarländischen Ministerpräsidenten Reinhard Klimmt.

Auch hier ist geographischer Schwerpunkt der Betrachtungen der deutsch-französische Grenzraum, aber auch der englisch-schottische wird beleuchtet, ebenso wie italienische, baltische, slavische und "orientalische" Grenzräume. Auch wird ein Blick nach Übersee geworfen.

Der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt "Grenzregionen und Interferenzräume: Das Paradigma der Saar-Lor-Lux-Region im europäischen Vergleich" der Philosophischen Fakultät besteht seit 1983.

Sie haben noch Fragen? Dann setzen Sie sich bitte mit dem Dekan der Philosophischen Fakultät Professor Roland Marti in Verbindung: Tel: 0681/ 302-3771 oder -3321
Programm wird unter diesen Telefonnummern zugesendet.
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