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MEDIDA-PRIX 2002: 8 Favoriten und ein spannendes Finale

07.08.2002 - (idw) IWF Wissen und Medien gGmbH

Mediendidaktischer Hochschulpreis: Das Finale des MEDIDA-PRIX steht vor der Tür. Während der europäischen Fachtagung "Virtueller Campus" der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft vom 17. bis 19.09.02 an der Universität Basel ringen acht Finalisten um den Sieg.


MEDIDA-PRIX 2002: Internationales Gutachterkomitee (Juli 02) Ob man sich nun für den Rundgang in einer virtuellen Klinik, dem virtuellen Labor oder dem virtuellen Archiv entscheidet oder ob man an virtuellen Seminaren zu Mathematik, Technik und Informatik teilnimmt - lehrreich und unterhaltsam sind diese Besuche allemal.
Der Etappensieg für die acht vielversprechensten mediendidaktischen Projekte ist errungen: Sie ziehen im September in das Finale an der Universität Basel ein!

Insgesamt 167 hochschuldidaktische Medienprojekte aus dem deutschsprachigen Raum sind angetreten, um ihr Innovationspotenzial zu messen, indem sie sich am diesjährigen MEDIDA-PRIX beteiligten. Anfang Juli traf sich ein internationales Gutachterkomitee zu einem Workshop, um in einem mehrstufigen Verfahren aus der Fülle dieser hochinteressanten und in sich sehr diversen Einreichungen die Finalisten zu ermitteln.

Folgende acht Projekte werden sich im Finale der Bewertung durch die Jury stellen:

· mathe online für den Übergang Schule/Hochschule (Universität Wien)
http://www.mathe-online.at
· Fallbasiertes Lernen in der Medizin mit dem CASUS-Lernsystem (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München)
http://casus.medinn.med.uni-muenchen.de
· Programmieren interaktiv im Web (Technische Fachhochschule Berlin)
http://www.oncampus.de
· CAMPUS-Pädiatrie (Universitäts-Kinderklinik Heidelberg)
http://www.medicase.de
· Ad fontes: Eine Einführung in den Umgang mit Quellen im Archiv (Universität Zürich)
http://www.adfontes.unizh.ch
· Virtuelle Labore für das E-Learning in den naturwissenschaftlich-technischen Studienfächern am Beispiel der Gentechnik (Universität Oldenburg)
http://www.viruelle-labore.de
· CALICE - Computer Aided Learning In Civil Engineering - Geotechnik I (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich)
http://geotec4.ethz.ch/calice
· Interaktives multimediales Dermatologie-Praktikum 2000 (Universität Regensburg)
http://www.derma2000.de

Durch das Ausloben dieses mediendidaktischen Hochschulpreises möchte die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (GMW) die Diskussion um den Einsatz neuer Medien in der Hochschuldidaktik anfachen und eigene Akzente setzen. Projekte sollen gefördert werden, die erkennen lassen, dass von Ihnen eine Wirkung ausgeht, welche die Implementierung multimedialer Lehr- und Studiensysteme nachhaltig voranbringt. "Nicht Eintagsfliegen wollen wir fördern, sondern Projekte, die eine langfristige positive Wirkung auf die Verbesserung der Hochschullehre erkennen lassen", erläutert Dr. Christoph Brake, wissenschaftlicher Leiter des MEDIDA-PRIX und Vorstandsmitglied der GMW.

Der von der GMW jährlich ausgelobte und mit 100.000,- Euro höchstdotierte Medienpreis wird vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f), dem schweizerischen Bundesamt für Bildung und Wissenschaft (BBW) und dem österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bm:bwk) finanziell ausgestattet.

Die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (GMW) begreift sich als Netzwerk der interdisziplinären Kommunikation zwischen Theorie und Praxis, zwischen Wissenschaft und industrieller Anwendung im deutschen und europäischen Rahmen. Das Innovationspotenzial der Neuen Medien auch für Reformen an den Hochschulen angemessen zu nutzen, ist das erklärte Ziel der GMW.

Die Endausscheidung zwischen den acht Finalisten und die festliche Preisverleihung erfolgen im Rahmen der internationalen Fachtagung der GMW an der Universität Basel (17.-19. September 2002). Verliehen wird der Preis durch Dr. Charles Kleiber, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung in der Schweiz. In Szene gesetzt wird das Ereignis durch die bekannten Baseler MedienKünstler "point de vue".

Das großzügige Preisgeld von 100.000,- Euro soll zweckgebunden für die weitere Projektentwicklung verwendet werden.

Weiterführende Informationen unter:
www.medidaprix.org
www.unibas.ch/gmw-tagung2002
www.gmw-online.de

Kontakt:
Monika Topper
MEDIDA-PRIX
Mediendidaktischer Hochschulpreis der GMW
Organisationsbüro c/o IWF
Nonnenstieg 72, D-37075 Göttingen
Tel.: +49 (0)551/ 5024-379
Fax: +49 (0)551/ 5024-377
eMail: medidaprix@iwf.de
Internet: http://www.medidaprix.org
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