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Prof. Meincke neuer Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Nordrhein-Westfalen

19.05.1999 - (idw) Universität Paderborn

Prof. Dr. Jens Peter Meincke, Rektor der Unversität zu Köln, ab 1.10.99 neuer Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Nordrhein-Westfalen

Siegen-Paderborn. Prof. Dr. Jens Peter Meincke, Rektor der Universität zu Köln, wird ab 1.10.1999 neuer Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Nordrhein-Westfalen (LRK-NRW) als Nachfolger von Prof. Dr. Wolfgang Weber, Rektor der Universität Paderborn, der im Oktober zwei Jahr im Amt gewesen sein wird. Auf der LRK-Sitzung, die am 17.5.1999 in Siegen stattfand, wurde Prof. Dr. Dr. h.c. Albert Klein, Rektor der Universität Dortmund, zum stellvertretenden LRK-Vorsitzenden gewählt. Die Amtszeit beginnt am 1.10.1999 und beträgt jeweils ein Jahr.

Die LRK ist ein Zusammenschluß der 15 Universitäten des Landes. Von etwa 500.000 Studenten und Studentinnen in NRW sind 400.000 an den Universitäten eingeschrieben. Die LRK befaßt sich mit grundsätzlichen Angelegenheiten ihrer Mitglieder, formuliert gemeinsame Anliegen, Probleme und Zielsetzungen und bringt diese gegenüber dem zuständigen Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung und der Öffentlichkeit zur Geltung.

Mitglieder sind die Universitäten in Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Hagen, in Köln die Universität und die Deutsche Sporthochschule, sowie die Unis in Münster, Paderborn, Siegen und Wuppertal.


Vita Prof. Dr. Jens Peter Meincke

Professor Dr. Jens Peter Meincke wurde 1935 in Hamburg geboren. Nach einem Musik- und Philosophiestudium in Hamburg, Basel und Freiburg/Brsg. studierte er von 1957 bis 1961 Rechtswissenschaft in Freiburg, Bonn und Hamburg. Nach der Promotion, dem zweiten Staatsexamen und einer Tätigkeit als Mitarbeiter einer Wirtschaftsprüfersocietät setzte er seine wissenschaftliche Laufbahn als Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Hamburg fort und habilitierte sich dort für Bürgerliches und Römisches Recht.

Nach Lehrstuhlvertretungen in Münster und Freiburg übernahm er 1975 die Professur für Bürgerliches und Römisches Recht an der Universität zu Köln. Seit 1978 hat er in Köln den or-dentlichen Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Steuerrecht inne. Von 1978 bis 1985 hat Professor Meincke das Rechtswissenschaftliche Seminar als geschäftsführender Direktor geleitet. Seit 1982 ist Professor Meincke auch Mitdirektor des Instituts für Wohnungsrecht und Wohnungswirtschaft. Professor Meincke hat verschiedentlich Gastprofessuren im Ausland wahrgenommen. So bekleidete er 1974 eine Gastprofessur in Southampton/England, 1981 war er als Gastprofessor an der Law School der Universität von Californien, 1985 an verschiedenen Universitäten der Republik Südafrika tätig.

Die Hauptforschungsgebiete Professor Meinckes umfassen im Römischen Recht die aus den Institutionen Justinians abgeleiteten Grundlinien des Zivilrechtssystems, im Bürgerlichen Recht Fragen des Mietrechts und im Bürgerlichen Recht und Steuerrecht die zivilrechtlichen und steuerrechtlichen Probleme bei Vermögensübertragungen im Erbfall und bei vorweggenommener Erbfolge. An der Universität zu Köln hat Professor Meincke bisher eine Reihe akademischer Ämter ausgefüllt. Von 1989 bis 1993 war er als Erster Prorektor gleichzeitig Vorsitzender der Ständigen Kommission für Planung und Finanzen. Als Vertreter der Juri-stischen Fakultät war er von 1994 bis 1996 Mitglied des Universitätssenats. Im März 1996 trat er nach 14 Jahren von seinem Amt als Mitglied des Prüfungsausschusses der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät zurück. Von April 1996 bis März 1997 stand er der Rechts-wissenschaftlichen Fakultät als Dekan vor. Seit dem 1. April 1997 bekleidet er das Amt des Rektors der Universität zu Köln.


Rektor Univ.-Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Albert Klein

Rektor Prof. Dr. Albert Klein wurde 1997 für eine zweite Amtszeit bis April 2002 im Amt bestätigt. Seit Oktober 1998 gehört er dem Senat der Hochschulrektorenkonferenz an. Albert Klein ist 1939 in Tauberbischofsheim geboren. Der Literaturwissenschaftler promovierte 1968 nach dem Studium der Germanistik, Publizistik, Soziologie und Geschichte. In Hamm und Schwäbisch Gmünd begann er seine Tätigkeit als Dozent in der Lehrerausbildung.

1972 wurde er als Professor für Deutsche Literatur und ihre Didaktik an die Pädagogische Hochschule Ruhr berufen, die 1980 mit der Universität Dortmund zusammengeführt wurde. Hier gehört er dem "Institut für Deutsche Sprache und Literatur" an. Sechs Jahre lang bekleidete er das Amt des Dekans. Am 1. März 1993 trat er das Amt des Prorektors für Lehre, Studium und Studienreform an.

Ein Jahr später wählte ihn der Konvent - mit Wirkung vom 29. April 1994 - als Nachfolger von Univ.-Prof. Dr. Detlef Müller-Böling zum fünften Rektor der Universität Dortmund. Die Staatsuniversität von Rostow am Don (Rußland) hat dem Rektor ihrer Partnerhochschule 1996 die Ehrendoktorwürde verliehen.

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