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FH München besitzt europaweit die erste Stiftungsprofessur ?Mineralische Stoffe?

08.08.2002 - (idw) Fachhochschule München

650.000 Euro stellt die Omya GmbH Köln der Fachhochschule München ? Munich University of Applied Sciences für eine Stiftungsprofessur ?Mineralische Stoffe? zur Verfügung. Der weltweit größte Produzent von Calciumcarbonaten für die Papierindustrie möchte mit dieser Stiftung dazu beitragen, dass die vertiefte Wissensvermittlung auf dem Gebiet der Mineralischen Stoffe künftig ein integraler Bestandteil des Studiums Papiererzeugung wird. Es handelt sich um die zweite Stiftungsprofessur an der Fachhochschule München.

Die Fachhochschule München ist europaweit die erste Hochschule, die ein Ingenieurstudium mit einer Stiftungsprofessur ?Mineralische Stoffe in der Papiererzeugung? anbietet. Prof. Dr. Stephan Kleemann, Experte auf dem Gebiet der Chemischen Verfahrenstechnik der Papierherstellung, hat die Stiftung initiiert und bis zur Vertragsunterzeichnung am 6.August betreut. Umfassendes Know-how auf dem Gebiet Mineralische Stoffe gehören seiner Überzeugung nach zum unabdingbaren fachlichen Rüstzeug eines Papieringenieurs: ?Denn Mineralische Stoffe sind neben Fasern ein Hauptbestandteil von Papier und damit ein wichtiger Aspekt unserer modernen Ausbildung. Neue technologische Herausforderungen und die internationale Struktur fordern eine eigene Professur auf diesem Gebiet geradezu heraus. Die Papierindustrie, als eine der weltweit kapitalintensivsten High-tech Branchen, braucht absolute Spitzenleute?, betont Kleemann. ?Spitzenleistungen werden nur im Wettbewerb erbracht. Und die Allianz mit dem Unternehmen am Rhein sowie dem Stammhaus in Oftringen / Schweiz ermöglicht der Fachhochschule München entscheidende Wettbewerbsvorteile? ergänzt Präsidentin Prof. Dr. Marion Schick.

150 Studierende haben an der Fachhochschule Münchenden den Studiengang Verfahrenstechnik Papier-Kunststoff gewählt. Davon sind 10 Prozent junge Frauen und 13 Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland, insbesondere aus Österreich, der Schweiz sowie Italien. Denn Papiererzeugung wird in Deutschland nur an der Fachhochschule München angeboten. Darüber hinaus ist die Fachhochschule München für Papiererzeugung eine der größten Ausbildungsstätten Europas. Im deutschsprachigen Raum kommt immerhin jeder 2.?Papier?-Ingenieur von der Fachhochschule München. ?Um so mehr wird von uns eine anspruchsvolle Ausbildung erwartet. Mit der Stiftungsprofessur Mineralische Stoffe hat das Studium der Papiererzeugung einen weiteren Schritt nach vorne gemacht? vermerkt Präsidentin Dr. Schick.

Die Fachhochschule München ist besonders stolz darauf, dass nahezu jeder Studierende der Papiererzeugung einen Teil des Studiums im Ausland absolviert. Über ihre berufliche Zukunft müssen sich die Münchner Papieringenieure also den Kopf nicht zerbrechen. Ihre Berufs- und Verdienstchancen sind ausgezeichnet und ?arbeitslose? Absolventinnen und Absolventen gab es in den letzten 15 Jahren nie.

Die Omya GmbH in Köln setzt nicht nur auf eine exzellente Ausbildung, sondern auch auf eine guten Zusammenarbeit mit der Fachhochschule München in Forschung und Entwicklung sowie auf eine gemeinsame Durchführung von Projekten und neuen Konzepten.
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