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Festveranstaltung in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

20.05.1999 - (idw) Bayerische Akademie der Wissenschaften

Feier aus Anlaß des Regierungsantritts der Wittelsbacher Linie Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld im Jahre 1799 in Bayern

Vor 200 Jahren, im Jahre 1799, befand sich Bayern in einem tiefgreifenden Umbruch. Kurfürst Karl Theodor, unter dessen langer Herrschaft das Leben in Bayern stillzustehen drohte, war am 16. Februar ohne legitime Nachkommen gestorben. Mit ihm erlosch nach der bayerischen und kurpfälzischen nun auch die dritte Säule des Wittelsbachischen Hauses, die neuburgisch-sulzbachische Linie. Da der Regierungsantritt seines Nachfolgers einen Neuanfang für das Land Bayern mit sich brachte, will die Bayerische Akademie der Wissenschaften in einer Festveranstaltung dieses Umbruchs, durch den das moderne Bayern erst entstehen konnte, gedenken.

Nr. 12/99
Vor 200 Jahren, im Jahre 1799, befand sich Bayern in einem tiefgreifenden Umbruch. Kurfürst Karl Theodor, unter dessen langer Herrschaft das Leben in Bayern stillzustehen drohte, war am 16. Februar ohne legitime Nachkommen gestorben. Mit ihm erlosch nach der bayerischen und kurpfälzischen nun auch die dritte Säule des Wittelsbachischen Hauses, die neuburgisch-sulzbachische Linie. Da der Regierungsantritt seines Nachfolgers einen Neuanfang für das Land Bayern mit sich brachte, will die Bayerische Akademie der Wissenschaften in einer Festveranstaltung dieses Umbruchs, durch den das moderne Bayern erst entstehen konnte, gedenken.
Karl Theodors Erbe fiel im nahezu unübersichtlichen wittelsbachischen "Liniengewirr" an Maximilian Joseph, den Inhaber des bescheidenen pfälzischen Herzogtums Zweibrücken-Birkenfeld. Dies war nicht nur ein neuer Anfang für das seit dem 15. Jahrhundert bestehende Herrschergeschlecht, das bis heute in Bayern residiert, sondern auch ein Neuanfang für das Land selbst: Entstand doch unter dem Kurfürsten und späteren König Max I. Joseph, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger in München mit Begeisterung empfangen wurde, das moderne Bayern. Die Auswirkungen dieses Neuanfangs sind auch heute noch spürbar.
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, 1759 von Kurfürst Maximilian III. Joseph gegründet und seitdem die Heimat der bayerischen Gelehrten, hat einen besonderen Bezug zur bayerischen Landesgeschichte, die von ihrer gleichnamigen Kommission erforscht wird. Sowohl die Akademie wie auch ihre Kommission für bayerische Landesgeschichte wollen deshalb des Regierungsantritts der Wittelsbacher Linie Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld im Jahre 1799 in Bayern mit einer Festveranstaltung gedenken.
In dieser am Donnerstag, dem 17. Juni 1999, stattfindenden Feier wird der Historiker Prof. Dr. Eberhard Weis, Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und ihrer Kommission für bayerische Landesgeschichte, den Festvortrag halten. In Gegenwart S.K.H. Herzog Franz von Bayern möchte er dabei Weg und Entwicklung der bayerischen Politik in der entscheidenden Umbruchszeit vor 200 Jahren aufzeigen. Die Brüßung der Festversammlung wird durch den Präsidenten der Akademie, Prof. Dr. Heinrich Nöth, erfolgen, während Prof. Dr. Alois Schmid, Ordinarius für bayerische und vergleichende Geschichte an der Universität München und 1. Vorsitzender der Kommission für bayerische Landesgeschichte, mit kurzen einleitenden Bemerkungen auf die Bedeutung des Gesamthauses Wittelsbach für die bayerische Geschichte hinweisen möchte.
Als Vertreter der Medien darf ich Sie zu dieser Festveranstaltung wie zu einem sich anschließenden Empfang S.K.H. Herzog Franz von Bayerns herzlich einladen. Die Feier beginnt am Donnerstag, dem 17. Juni 1999, um 18.15 Uhr im Plenarsaal der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Marstallplatz 8 in der Residenz zu München.
Da wir aufgrund starker Nachfrage nur noch ein begrenztes Platzangebot zur Verfügung haben, möchte ich Sie um Ihre Anmeldung auf beiliegendem Rückantwortformular bis Freitag, dem 11. Juni 1999, bitten (Telefon- und Fax-Nummer ist die 089/23031141, die E-Mail-Adresse lautet "myriam.hoenig@lrz.badw-muenchen.de"). Ich würde mich freuen, Sie anläßlich dieser Festveranstaltung an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften begrüßen zu dürfen.

Myriam Hönig

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