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Sperrfrist: 18. April 2002, 17.30 Uhr ...

18.04.2002 - (idw) Universität Potsdam

Sperrfrist: 18. April 2002, 17.30 Uhr
Eröffnung des Instituts für Künste und Medien an der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam
am 18. April 2002

Die Gründung des Instituts für Künste und Medien an der Universität Potsdam verleiht dem Bemühen der Fakultät um eine Schärfung ihres Profils "Kulturen im Vergleich" sichtbaren Ausdruck. Innerhalb dieses Profils bilden die Themen "Visualisierung" und "Medien" einen Schwerpunkt. Bereits vor mehreren Jahren wurden die Weichen für die Institutsgründung gestellt. Frei werdende Professuren wurden perspektivisch so umgewidmet, dass eine Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (AVL), eine Kunstgeschichte und eine Medienwissenschaft eingerichtet werden können, die in dem neu gegründeten Institut versammelt sind. Auf die Professur für AVL ist Prof. Dr. Gertrud Lehnert berufen worden, die auch die Gründungsdirektorin des Instituts ist. Die beiden anderen Professuren werden derzeit vertreten und befinden sich in der Phase der Ausschreibung. Die Fakultät sieht die drei Professuren als Minimalausstattung an und plant einen weiteren Ausbau für den Zeitpunkt, an dem die Universität wieder wachsen kann.
Da die Fakultät mit einem entsprechenden Studienangebot nicht warten wollte bis die Professuren besetzt und das Institut gegründet sind, werden bereits seit einigen Semestern AVL und Medienwissenschaft als Nebenfach im Magisterstudiengang angeboten. Geglückt ist außerdem die Einwerbung einer Stiftungsprofessur für Medienwissenschaft im Kontext des Modellstudiengangs Europäische Medienwissenschaft. Im Rahmen dieses Modells kooperieren die Universität Potsdam, die Fachhochschule Potsdam und die Hochschule für Film und Fernsehen, eine bundesweit einmalige Zusammenarbeit unterschiedlicher Hochschultypen. Dieses Projekt wurde von der ehemaligen Prorektorin Prof. Dr. Helene Harth beantragt und wird nun vom Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Norbert Franz, geleitet. Sowohl Magister Nebenfach als auch der Modellstudiengang mussten mit einem engen Numerus clausus versehen werden. Im Studiengang Europäische Medienwissenschaft konkurrieren beispielsweise etwa 700 Abiturienten um 25 Studienplätze pro Jahr.
Das durch die neuen Professuren abgesicherte Studienangebot ist überwiegend eine Zusatzqualifikation für die traditionellen Fächer, durch die die Studierenden besser auf die sich wandelnden Berufsfelder in Kultur und Medien vorbereitet werden. Theorien der Künste und Medien verhelfen ebenso wie die Beschäftigung mit der historischen Dimension dazu, den rasanten Wandel der kulturellen Institutionen und Medien zu verstehen und mit ihnen umzugehen.

Kontakt: Prof. Dr. Norbert Franz, Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam, Tel.: 0331/977-1453, E-Mail: nfranz@rz.uni-potsdam.de
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