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Tagung des Schreibzentrums an der RUB

31.05.1999 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Als vorläufigen Höhepunkt seines Leuchtturmprojekts veranstaltet das Schreibzentrum die internationale Tagung "Schreiben an der Hochschule. Neue Lehr- und Lernformen" (04. bis 06. Juni 1999)

Bochum, 31.05.1999
Nr. 116

Schreiben an der Hochschule: neue Lehr- und Lernformen
Wissenschaftliche Tagung als Höhepunkt des Leuchtturmprojekts
Zwei erfolgreiche Jahre Schreibzentrum an der RUB


"Wie sag ich's meinem Prof?" - die Frage hat sich schon manch Studierender beim Schreiben einer Hausarbeit gestellt. Probleme mit dem Verfassen von Texten haben nicht nur Studienanfänger, auch Diplomanden oder Promoventen sitzen häufig vor der (noch) leeren Seite. Hilfe bietet das Schreibzentrum der RUB an: Seit zwei Jahren wird es als Leuchtturmprojekt vom Schul- und Wissenschaftsministerium NRW (MSWWF) zur Verbesserung der Hochschulausbildung gefördert. Als vorläufigen Höhepunkt des Projekts veranstaltet das Schreibzentrum die internationale Tagung "Schreiben an der Hochschule. Neue Lehr- und Lernformen".

Termin

Die Tagung findet statt vom 04. bis 06. Juni 1999 jeweils ab 09.00 Uhr im DGB-Bildungszentrum Hattingen/Ruhr, Am Homberg 46-50, 45529 Hattingen.
Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.

Keine trockene Bilanz

Statt trocken die vergangenen zwei Jahre zu bilanzieren, lädt das Schreibzentrum der RUB Expertinnen und Experten ein, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem "Schreiben an der Hochschule" beschäftigen. Die Tagung ist international besetzt. Ziel ist ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch, um einen Überblick zu gewinnen, welche Wege europäische Hochschulen bisher beschritten haben. Darauf aufbauend sollen in Zukunft möglichst sparsame, aber effiziente Modelle entwickelt werden.

Nicht nur wissenschaftlich schreiben

Schreiben an der Hochschule bedeutet in erster Linie wissenschaftliches Schreiben, jedoch nicht ausschließlich. So umfaßt auch das Tagungsprogramm mit seinen zahlreichen Vorträgen und Workshops vielfältige Formen und Problemaspekte rund um das Verfassen von Texten, z. B.: "Textsortenwechsel: Von der Diplomarbeit zum populärwissenschaftlichen Zeitschriftenartikel", "Schreiben für das Inter-net: Aspekte der Gestaltung eines studentischen e-journals" oder "Die Fünf-Minuten-Geschichte: erzählen lernen an der Hochschule".

Gute Erfahrungen an der RUB

Entsprechend vielfältig muß die Beratung ausfallen, sie muß flexibel auf unterschiedliche Probleme des Schreibens reagieren. Das Schreibzentrum der RUB hat in den vergangenen zwei Jahren positive Erfahrungen gemacht. Die Resonanz war groß, die Kapazität wurde voll ausgelastet, die Angebote durchweg gut angenommen. Hilfestellung gab es entweder ganz individuell, in Kursen oder beim "Schreiben auf Rädern", einer Veranstaltung, bei der Schreibprojekte anderer Hochschulen nach Bochum kommen und das Schreibzentrum der RUB sein Programm an anderen Hochschulen anbietet. Und: Nicht nur Studierende nutzten diesen Service, auch Lehrende, Studienberater und Tutoren bildeten sich im Schreibzen-trum weiter, um Ratsuchenden beim wissenschaftlichen Arbeiten helfen zu können. Bisher beschränkte sich dieses Angebot auf die Fakultät für Philologie. Demnächst soll das Schreibzentrum diese Dienste auch auf die anderen Fakultäten der RUB ausdehnen - die Zukunft des Projekts ist derzeit jedoch ungewiß. Gesucht wird daher eine Anschlußfinanzierung ab September.

Programm und weitere Informationen

Weitere Informationen, etwa über das ausführliche Tagungsprogramm, erteilt

Gabriela Ruhmann, M.A., Schreibzentrum der RUB, Tel.: 0234/700-5104, Fax: 0234/7094-254, eMail: schreibzentrum@ruhr-uni-bochum.de
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