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Die Medizinische Fakultät der Rheinischen Friedrich Wilhelms-Universität im Dritten Reich

01.06.1999 - (idw) Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Forschungsprojekt am Medizinhistorischen Institut

Seit dem 1. September 1998 wird am Medizinhistorischen Institut ein Forschungsprojekt zur Rolle der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität im Dritten Reich mit nachhaltiger Unterstützung der Medizinischen Fakultät durchgeführt. Ihre Forschungskommission (BONFOR-Programm) hat hierfür eine beachtliche Anschubfinanzierung gewährt, so daß eigens ein Medizinhistoriker mit entsprechendem Forschungsschwerpunkt (Priv.-Doz. Dr. Georg Lilienthal) eingestellt werden konnte.

Damit wurde es erstmals möglich, Quellen zu sichern und Dokumente zusammenzutragen, die bislang weit verstreut sind und noch nicht systematisch aufgearbeitet wurden. Kürzlich hat nun die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung den Antrag von Prof. Dr. Dr. Heinz Schott (Medizinhistorisches Institut) und Prof. Dr. Dr. Frank Bidlingmaier (Institut für klinische Biochemie) auf eine längerfristige Förderung des Projektes bewilligt, so daß nun eine Laufzeit von insgesamt drei Jahren gesichert ist. Damit gehört die Bonner Fakultät zu den wenigen medizinischen Fakultäten in Deutschland, die dieses dunkle Kapitel ihrer eigenen Geschichte systematisch erforscht und eine historische Standortbestimmung innerhalb der übrigen medizinischen Fakultäten im Deutschen Reich ermöglicht.

Rückfragen an: Prof. Dr. Heinz Schott, Tel. 0228/287 5000
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