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Wenn die Universität ins Klassenzimmer kommt

09.08.2002 - (idw) Brandenburgische Technische Universität Cottbus

Die Studienberater der BTU besuchen pro Jahr 25 bis 30 Schulen

An Gymnasien in Brandenburg und den angrenzenden Bundesländern sind Elke Franzen und Dr. Steffen Groß gern gesehene Gäste. Die beiden Studienberater der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus besuchen nämlich regelmäßig Schulen, um angehende Abiturienten über die BTU und ihre Studienangebote zu informieren.

Zu rund 25 bis 30 Außentermine brechen die beiden Studienberater jedes Jahr auf. "Und dieses Angebot wird auch gerne angenommen", berichtet Dr. Groß. Denn die Lehrer wissen oft nicht so gut über die verschiedenen Studienmöglichkeiten Bescheid, dass sie ihre Schüler wirklich fundiert beraten könnten. Zumal gerade eine noch relativ junge und im Wachstum begriffene Hochschule wie die BTU häufig neue Angebote entwickelt - über die Franzen und Dr. Groß die Abiturienten dann jeweils aktuell informieren.

"Mit vielen Schulen haben wir feste Termine vereinbart, weil wir regelmäßig zu ihnen kommen", erklärt Dr. Groß. So besucht er immer im September das Lessing-Gymnasium in Hoyerswerda und im November das Von-Saldern-Gymnasium in Brandenburg/Havel.

Franzen und Dr. Groß gehen nicht nur auf Reisen, sie laden auch Schulklassen nach Cottbus ein. "Uns ist es wichtig, dass sich Schüler an der BTU umschauen", erklärt der Studienberater. Schließlich gibt es in den Labors und Instituten einer Technischen Universität mehr zu sehen als nur Bibliotheken und Seminarräume, so dass die Abiturienten einen optischen Eindruck von dem bekommen, was sie an der BTU erwartet.

Und Dr. Groß kann konkrete Erfolge des Besuchsprogramms vorweisen: "Einige Teilnehmer der Test-Tage Architektur, die wir im vergangenen Juni veranstaltet haben, haben sich anschließend für diesen Studiengang beworben".

Denn natürlich will die BTU mit ihrem Angebot für Schüler auch Eigenwerbung betreiben und den eigenen Bekanntheitsgrad erhöhen. Deshalb sind die Studienberater auch überregional aktiv. Sie haben an alle Berufsinformationszentren der Arbeitsämter Studienführer, Plakate und ähnliches Informationsmaterial geschickt. Außerdem luden sie Berufsberater nach Cottbus ein. "Das sind wichtige Multiplikatoren", erklärt Dr. Groß den Sinn dieser Aktion.

Dieses Engagement sorgt dafür, dass die BTU auch über die Grenzen der Lausitz und Brandenburgs Interesse weckt: "Ein Gros der Anfragen kommt mittlerweile aus Westdeutschland", bilanziert Dr. Groß: "Wir sind offenbar bundesweit gut bekannt".
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