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Auf dem Weg zum Kommunikationsspezialisten

08.06.1999 - (idw) Universität Trier

Die Tagesschau und die Tageszeitung, Wahlwerbespots der Parteien, der neueste Song einer Popgruppe, die Verkehrsmeldungen aus dem Radio - all das, was bislang über die Zeitung, den Hörfunk, das Fernsehen, Kino oder die CD-ROM getrennt verbreitet wurde, gibt es nun in einem einzigen Medium: dem Internet. Mit dem Online-Zugang öffnet sich das Fenster in diese Multimedia-Welt. Das lnternet hat das Fernsehen als Leitmedium abgelöst.

Präsentation zum Tag der offenen Tür - Tag der Forschung: Das Fach Medienwissenschaft an der Universität Trier - Bereich Print-/Online-Medien

Um den medienübergreifenden Charakter des Faches Medienwissenschaft an der Universität Trier zu illustrieren, werden am Tag der offenen Tür verschiedene Projekte von Studierenden und Lehrenden vorgestellt, die zeigen, wie Text, Bild, Film und Ton zu einem multimedialen Produkt zusammengeführt werden.

Das Zusammenwachsen der Mediengattungen spricht gegen eine isolierte Betrachtung einzelner Medien und erfordert eine Ausbildung der Studierenden in Richtung auf eine multimediale Kompetenz: Nicht ausschließlich der Fernseh-, der Hörfunk- oder der Printspezialist werden in Zukunft gefragt sein, sondern der Kommunikationsspezialist, der mit allen Mediengattungen umgehen, sich auf einer multimedialen Plattform bewegen kann. Der Print- und Online-Bereich des Faches Medienwissenschaft will diese Integration in Forschung und Lehre leisten.

Wie kann man auf CD-ROM und im Internet ein komplexes Thema vorstellen, so dass es unterhaltend und informativ zugleich ist? Am Beispiel der TUNIKA - der Chipkarte der Studierenden zum Busfahren, Rückmelden, Bezahlen und Kopieren - wurde diese Aufgabe multimedial gelöst: Fotos, Kurzfilme, ein Informationsmono-poly um die Tunika-Oase, Orientierungstexte, Fotos, Fragen und Antworten sind zu einem integrierten Angebot zusammengebunden, das sich jeder individuell "ersurfen" kann. Im Raum B 511 wird dieses Projekt um 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr vorgestellt. Es kann auch im Internetcafé "Medienwissenschaft" selbst erkundet werden.

Wie im Zeitalter digitaler Tonbearbeitung Nachrichtenbeiträge fürs Radio gemacht werden, wird im Tonstudio des Sprachzen-trums (Raum B 307, ab 11.00 Uhr) vorge-führt. Aus Originaltönen, Kommentar, Mu-sik und Geräusche das zusammenmischen, was Radio ausmacht, geschieht nicht mehr am Schnittpult, sondern am Rechnerbildschirm:

Im Internetcafé "Medienwissenschaft" (Raum B 517, ab 11.00 Uhr) können sich Besucher nicht nur stärken und unterhalten, sondern sich auch mit Unterstützung erfahrener Mentoren auf eine Reise ins Internet begeben. Eine vorbereitete Tour weist den Weg zu interessanten Adressen im World Wide Web, die Medienwissenschaftler für sich entdeckt haben.

Während des ganzen Tages werden Videos gezeigt, die im Rahmen von Seminaren bzw. studentischen Projekten entstanden sind, unter anderem im Auftrag von ZDF und Europäischer Kommission entstandene Beiträge.

UNIVERSITÄT TRIER
PRESSEMITTEILUNG
Herausgegeben von der Pressestelle
Leitung: Heidi Neyses
54286 Trier
Telefon: 0651/201-4239
Fax: 0651/201-4247

112/1999 08. Juni 1999
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