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Deutsches Institut für Ernährungsforschung weiht neues Laborgebäude ein / Namengebung nach Otto Warb

08.06.1999 - (idw) Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

Am heutigen Dienstag (8. Juni 1999) weihte der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Manfred Stolpe, ein neues Laborgebäude des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) ein. Nach nur 16 Monaten Bauzeit kann das Gebäude in Betrieb genommen werden. Es handelt sich um einen zweigeschossigen Betonfertigteilbau mit Klinkerfassade. Das Gebäude hat 981 Quadratmeter Hauptnutzfläche für Laborräume, Technikräume - wie Meß-, Wäge- und Mikroskopierräume - sowie Schreib- und Aufenthaltsräume. Nun können die Abteilungen "Ernährungstoxikologie", "Immunologie" und "Vitamine und Atherosklerose" die dringend benötigten neuen Labors beziehen, die die fachlichen und sicherheits-technischen Anforderungen erfüllen.

Dieser Bau konnte nur durch die großzügige Unterstützung der Europäischen Union realisiert werden. 50 Prozent der Bausumme von insgesamt 9,7 Millionen Mark (4,95 Millionen Euro) für das neue Laborgebäude kommen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Bund und das Land Brandenburg tragen je 25 Prozent.
Für noch erforderliche Aus- und Umbauten erhält das DIfE noch weitere rund 50 Millionen Mark, wovon ebenfalls die Hälfte aus Mitteln des EU-Programms EFRE und jeweils ein Viertel von Bund und Land Brandenburg kommen.

Nach einem Festvortrag von Regina Brigelius-Flohé, Leiterin der Abteilung Vitamine und Atherosklerose und zukünftige Nutzerin des neuen Laborgebäudes, übergab der Architekt den Schlüssel für den Neubau an den Vorstand des Instituts. Vor rund 250 geladenen Gästen und Mitarbeitern des Instituts "taufte" Steffen Reiche, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, das Gebäude auf den Namen "Otto-Warburg-Laboratorium" und enthüllte eine Gedenktafel.
Otto Warburg (1883 - 1970) erhielt 1931 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin in Würdigung seiner Arbeiten zur Zellatmung. 1934 entdeckte er das Coenzym NADP+ und damit die Grundlagen für den biochemischen Wirkmechanismus des Pellagra-verhütenden Vitamins Nikotinsäure.

Für das DIfE ist dies, nach dem Bau des Gästehauses Rudolf-Schönheimer und des Max-Rubner-Laboratoriums mit Tierhaltung, der dritte Neubau.

Rehbrücke, den 8. Juni 1999

Abdruck gestattet / Beleg erwünscht

Anlage zur Pressemitteilung

Fakten zum Laborneubau des DIfE (Gelände V)
"Otto-Warburg-Laboratorium"

Betonfertigteilbau verklinkert / 2 Geschoßflächen / Satteldach für Haus-technik

Grundsteinlegung: 13. März 1998

Richtfest: 26. Juni 1998

Gesamtbauzeit: 16 Monate

Architekt: Dipl. Ing. Hans-Thomas Petersen, Braunschweig

Hauptnutzfläche: 981 qm

Räumliche Ausstattung: 21 Laborräume, 18 Technische Räume (z. B. Meß-, Kühl-, Mikroskopier-, Wägeräume), 10 Büroräume, 1 Besprechungsraum, 1 Aufenthaltsraum

Gesamtkosten: 9,7 Millionen DM (4,95 Millionen Euro)
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