Gebärdensprachforschung im deutschsprachigen Raum10.06.1999 - (idw) Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main)
Internationales Symposium an der Goethe-Universität FRANKFURT. An der Goethe-Universität findet vom 11. bis 13 Juni das erste internationale Symposium in der Bundesrepublik zur Erforschung der Gebärdensprache statt. Unter dem Titel "Gebärdensprachforschung im deutschsprachigen Raum" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Bundesrepublik der Schweiz, Österreich und den Niederlanden ihre Forschungsergebnisse vor und diskutieren über neue Entwicklungen in der Gebärdensprache. Die Tagung findet in den Hörsälen I und II, Hörsaalgebäude Mertonstraße / Ecke Gräfstraße, statt. Freitag, 11. Juni 1999 15 Uhr: Begrüßung und Eröffnung des Symposiums durch Prof. Dr. Helen Leuninger 15.30 Uhr: Nichtmanuelle Komponenten von Deutscher/Schweizer Gebärdensprache Penny Boyes Braem, Basel 16.45 Uhr: Fachgebärdenlexikon Tischler/Schreiner Siegmund Prillwitz, Reiner Konrad und Arvid Schwarz, Hamburg 17.45 Uhr: Sprachliche Konstruktion räumlicher Beziehungen im Modalitätsvergleich Sabine Maria Graap, Köln 15 bis 18.45 Uhr: Workshop "DGS" (nur für Gehörlose) Daniela Happ, Elke MengesSamstag, 12. Juni 1999 9 Uhr: RELEX: Lexikon religiöser Gebärden Helen Leuninger 10 Uhr: DFG-Forschungsprojekt: Vergebärdler Daniela Happ, Annette Hohenberger 11 Uhr: Theoretische Probleme der Verschriftlichung von Gebärdensprache Horst Ebbinghaus, Berlin/Köln 12 Uhr: Klassifikation in Gebärdensprachen und der Österreichischen Gebärdensprache Franz Dotter, Marlene Hilzensauer, Klagenfurt 14.00 Uhr: Gebärdenbildungsprozesse in der Deutschen Gebärdensprache Claudia Becker, Köln 15 Uhr: AGR in der Deutschen Gebärdensprache Jörg Keller, Hamburg 16 Uhr: Morphosyntaktische Eigenschaften der Klassifikatoren in DGS Susanne Glück 17 Uhr: Reduplikation in der Deutschen Gebärdensprache Roland Pfau 18 Uhr: Wortklassen in der Deutschen Gebärdensprache Sonja Erlenkamp, Kiel Sonntag, 13. Juni 1999 9 Uhr: Angewandte Gebärdensprachlinguistik: Kontrastive Grammatik Renate Fischer, Simon Kollien, Hamburg 10 Uhr: Sprachdiagnostik in der Deutschen Gebärdensprache Walter Huber, Isa Werth, Horst Sieprath, Aachen 11.30 Uhr: Nominale in der DGS Jens Heßmann, Potsdam 12.30 Uhr: Abschlußdiskussion Nähere Informationen: Prof. Dr. Helen Leuninger, Tel.: 069/798-23865, -23884, Fax: 069/798-23865, E-Mail: leuninger@lingua.uni-frankfurt.de, Internet: http://www.rz.uni-frankfurt.de/FB/fb10/LSLeuninger/symp99.htm
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