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Neuer Studienführer erschienen: Leistungsprofile und Studierumfeld

15.06.1999 - (idw) Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

Neuer Studienführer erschienen: Leistungsprofile und Studierumfeld u.a. in Jura, Informatik, Mathematik, Physik, Chemie, Wirtschaftswissenschaften

Ein Studienführer für die Fächer Rechtswissenschaften, Informatik und Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Physik, Chemie, Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsrecht an Universitäten und Fachhochschulen ist vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) im Magazin "stern/start" veröffentlicht worden. "Damit wird erneut ein wichtiger Beitrag zur umfassenden und objektiven Information für Studienbewerber, Studierende und deren Eltern sowie Arbeitgeber geleistet", erklärte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Klaus Landfried, bei der Vorstellung des Heftes am 15. Juni in Bonn. "Auf dem Weg zu mehr Transparenz, zum "Sich-Messen" an den Leistungen anderer, gibt es für die Hochschulen kein Zurück. Keine Hochschule kann sich dieser Entwicklung entziehen. Sie würde den Anschluss an die Zukunft verpassen", sagte Landfried.

Er betonte, dass die inhaltliche Verantwortung für den Studienführer allein beim von der HRK gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung gegründeten CHE liegt. Damit unterscheide sich diese Publikation von den Veröffentlichungen anderer Magazine wie Focus und Spiegel, die in jüngerer Zeit sogenannte Ranglisten veröffentlichten. "Das CHE hat sich größte Mühe gegeben, alle Gesichtpunkte, die für die Bewertung relevant sein könnten, zu berücksichtigen. Es hat es mit "stern/start" einen Partner, der über genügend Professionalität und Erfahrung verfügt, um das Produkt dem großen interessierten Leserkreis auch nahe zu bringen", erklärte Landfried.

Das CHE hat damit bereits den zweiten Studienführer vorgelegt. Zuvor war gemeinsam mit der Stiftung Warentest ein Studienführer für Wirtschaftswissenschaften und Chemie erschienen, dessen Ergebnisse in die neue Publikation übernommen wurden.

HRK-Präsident Landfried betonte, dass die Hochschulen auch die bereits angelaufenen Arbeiten am nächsten Studienführer für noch nicht vorgestellte Fächer mit ihren Datenlieferungen nach Kräften unterstützen werden. Mit der Fortsetzung der Arbeiten werde die Methodik noch weiter verfeinert.

Die von CHE und "stern/start" vorgelegte Studie beruht auf Vorarbeiten der HRK. Die Hochschulrektorenkonferenz hatte in den Jahren 1993 bis 1996 insgesamt drei Werkstattberichte aus einem Pilotprojekt "Profilbildung der Hochschulen" vorgelegt. Ziel dieses Projektes war es, Leistungsprofile der Hochschulen auf der Ebene einzelner Fächer transparent und damit vergleichbar zu machen. In Zusammenarbeit mit einer Reihe von freiwillig beteiligten Hochschulen wurde eine Zusammenstellung qualitativer und quantitativer Informationen entwickelt, die einen Vergleich der Ausstattung, der Leistungsfähigkeit und der effektiven Leistungen der Hochschulen in Forschung und Lehre in einzelnen Fächern ermöglichten. Da das HRK-Sekretariat nach Aufgaben und Ausstattung nicht in der Lage war, das Projekt auf alle Fächer und Hochschulen auszudehnen und fortzuführen, folgte die Gründung des CHE als gemeinnützige GmbH. Dort werden u. a. die von der HRK begonnenen Arbeiten außerhalb der HRK, aber in enger Kooperation mit den Hochschulen auf der Grundlage unabhängigen Sachverstandes weitergeführt.
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