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Schutz für Transplantate durch Stickstoffmonoxid?

17.06.1999 - (idw) Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Hat Stickstoffmonoxid eine Bedeutung beim Sterbeprogramm von T-Lymphozyten und wirkt es dabei ähnlich wie bekannte Hemmstoffe (z.B. Cyclosporin A), die auch bei Transplantationen wichtig sind? Für die Bearbeitung dieser Fragestellung von Dr. Andreas von Knethen und Prof. Dr. Bernhard Brüne, Nephrologische Forschungslaboratorien der Medizinischen Klinik IV (Leiter: Prof. Dr. Ralf B. Sterzel) an der Universität Erlangen-Nürnberg, hat die Novartis-Stiftung für Therapeutische Forschung ab Januar 1999 Fördergelder für drei Jahre bewilligt.

Die Arbeiten beschäftigen sich im Rahmen der klinisch-molekularbiologisch orientierten Grundlagenforschung mit der Bedeutung von Stickstoffmonoxid auf die Zellzyklussteuerung und den programmierten Zelltod. Stickstoffmonoxid ist ein wichtiges Signal- und Regulationsmolekül bei zellulären Vorgängen. Es ist sowohl für die Aufrechterhaltung des Blutdruckes verantwortlich als auch an entzündlichen Prozessen beteiligt.

Im Verlauf des Projektes werden vergleichende Untersuchungen der Stickstoffmonoxid- und Cyclosporin A-vermittelten Beeinflussung der T-Zellantwort durchgeführt. Es sollen dabei mögliche verstärkende und/oder hemmende Zusammenhänge dieser immunsuppressiv wirksamen Substanzen geklärt und therapeutische Einflußnahmen - z.B. bei Transplantatabstoßungsreaktionen, für die T-Lymphozyten wesentlich mitverantwortlich sind - aufgezeigt werden.

* Kontakt:
Dr. Andreas von Knethen, Nephrologische Forschung, Medizinische Klinik IV
Loschgestr. 8, 91054 Erlangen. Tel.: 09131/85 -36312, Fax: 09131/85 -39202
E-mail: Andreas.von.Knethen@rzmail.uni-erlangen.de
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