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Katalyse mit Ecken und Kanten

13.08.2002 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts zeigen, wie der Verlauf chemischer Reaktionen durch die Feinstruktur mikroskopischer Katalysatorteilchen bestimmt wird


Abb.: Modell eines Palladium-Katalysatorteilchens auf einem Trägermaterial. Die Verteilung der Reaktionsplätze auf dem winzigen Metallkristall steuert den Verlauf der chemischen Reaktion. Grafik: Fritz-Haber-Institut Viele chemische Reaktionen lassen sich durch Katalysatoren in die gewünschte Richtung lenken. Doch wie diese Steuerung im Detail funktioniert, ist in den meisten Fällen ungeklärt. Jetzt ist Forschern am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin der Nachweis gelungen, wie eine solche katalytische Kontrolle eines chemischen Prozesses auf atomarer Ebene vor sich geht (Angewandte Chemie, 15. Juli 2002). Hierzu setzten die Forscher neuartige Molekularstrahltechniken zur genauen Messung von Reaktionsgeschwindigkeiten ein. Das erstmalige mikroskopische Verständnis der Aktivität kleiner Katalysatorteilchen weist auch den Weg zur Optimierung von Katalysatoren im komplexen industriellen Einsatz.
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