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Eintrittskarten selbstgemacht

01.07.1999 - (idw) Fraunhofer-Gesellschaft

Mit OnlineTicket, einem Internet-Vertriebssystem, können Eintrittskarten für Veranstaltungen schnell und problemlos gekauft werden - ohne langes Vorplanen oder Anstehen. Der Kunde druckt seine gültige Eintrittskarte einfach zu Hause aus.


Mit OnlineTicket, einem Internet-Vertriebssystem, können Eintrittskarten für Veranstaltungen schnell und bequem gekauft werden. Der Kunde druckt sein Ticket einfach zu Hause aus. Eintrittskarten selbstgemacht
Allabendlich lockt ein vielfältiges Angebot an Theateraufführungen, Konzerten oder Kinofilmen. Wer die Wahl hat, hat die Qual: Denn für welche Veranstaltung soll man sich entscheiden, und wie kommt man schnell noch an Eintrittskarten? Das derzeitige Vertriebssystem läßt für spontane Entscheidungen nur wenig Raum. Wer ein beliebtes kulturelles Ereignis miterleben will, muß sich schon früh im Vorverkauf um Karten kümmern. Für Kurzentschlossene besteht das Risiko, daß sie nach langem Warten an der Kasse vor dem Schild "Ausverkauft" stehen. Mit OnlineTicket, einem Internet-Vertriebssystem, das am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt entworfen wurde, kann das nicht passieren. Anders als bei den gegenwärtigen Möglichkeiten, Karten über das Internet zu kaufen, muß der Kunde sie nicht abholen oder sich zuschicken lassen. Er kann seine gültige Eintrittskarte einfach zu Hause ausdrucken. Die Karte ist fälschungssicher. Auch der mehrfache Gebrauch durch Kopieren ist nicht möglich.
Digitale Signaturen, kryptographisch gesicherte Datenübertragung und elektronische Zahlungsmöglichkeiten beschleunigen und vereinfachen den Kartenerwerb. Gleichzeitig schützen sie vor Mißbrauch. "Für den Kunden bietet OnlineTicket mehrere Vorteile", zählt Stephan Hüttinger aus dem IGD auf: "Er holt sich über das Internet Informationen über Veranstaltungen, Interpreten oder neueste Kinofilme. Wenn er sich entschieden hat, fragt er Sitzverteilung und Preiskategorien ab. Schließlich kann er sich zeigen lassen, wie er zum Veranstaltungsort kommt - inklusive der Verkehrsverbindung von Tür zu Tür." Um nun direkt in den Besitz einer gültigen Eintrittskarte zu kommen, muß der Kunde - ebenfalls online - bezahlen. Er kann zwischen verschiedenen Bezahlverfahren, wie etwa e-cash, Kreditkarte oder Lastschriftverfahren, wählen. Wenn der Betrag auf dem Server des Veranstalters eingegangen ist, wird dem Kunden die Eintrittskarte in elektronischer Form über das Internet zugestellt. Er muß sie dann nur noch auf gewöhnlichem Papier ausdrucken. Die elektronische Eintrittskarte besteht aus einem normal lesbaren und einem maschinell lesbaren Teil mit zweidimensionaler Barcodetechnik. Beide enthalten alle Angaben über die Veranstaltung. Der Barcode umfaßt darüber hinaus noch sicherheitsrelevante Informationen, wie eine digitale Signatur. Beim Eingang zur Veranstaltung wird das Ticket per Handscanner auf seine Gültigkeit geprüft - das Vergnügen kann beginnen.

Ansprechpartner:
Dr. Christoph Busch,
Stephan Hüttinger
Telefon 0 61 51/1 55-1 47, -5 33
Telefax 0 61 51/155-1 99
email: busch@igd.fhg.de
huetting@igd.fhg.de

Fraunhofer-Institut für
Graphische Datenver-
arbeitung IGD
Rundeturmstraße 6
D-64283 Darmstadt
Pressekontakt:
Bernad Lukacin
Telefon 0 61 51/1 55-1 46
Telefax 0 61 51/1 55-4 46
email: lucakin@igd.fhg.de
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