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Interkulturelles Verstehen / Phasenübergänge in ionischen Flüssigkeiten

06.07.1999 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Volkswagen-Stiftung fördert Göttinger Forschungsprojekte

(pug) Zum wiederholten Male in diesem Jahr fördert die in Hannover ansässige Volkswagen-Stiftung Projekte an Instituten der Georg-August-Universität Göttingen.
Inhaltlich könnten die beiden Forschungsarbeiten nicht unterschiedlicher sein: "Kritischer Phasenübergang in ionischen Flüssigkeiten" lautet der Titel des Projekts des Dritten Physikalischen Institutes, welches in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften der Republik Usbekistan betrieben wird. - "Das ´Fremde´ und das ´Eigene´ - Interkulturelle Konflikte in Spanien, Großbritannien und Deutschland. Empirische Fallstudien zur Bedeutung von ethnisch-kulturellen Zuordnungen", ist die Forschungsarbeit, die am Zentrum für Europa- und Nordamerikastudien (ZENS) durchgeführt wird. Allerdings haben beide Arbeiten - neben der Laufzeit von zwei Jahren - noch etwas gemeinsam: sie zeigen, in welchem Umfang förderungswürdige, interessante Forschungsarbeit an der Georgia-Augusta betrieben wird.
Das Dritte Physikalische Institut der Universität mit "kritischen Phasenübergängen": An Phasenübergängen zeigen physikalische Parameter große Fluktuationen, deren Verhalten durch universelle Gesetze beschrieben werden kann; d.h. für die formale Beschreibung ist es gleichgültig, ob es sich um einen Übergang von der flüssigen in die gasförmige Phase, von einem Paramagneten in einen Ferromagneten, oder von geordneten in den ungeordneten Zustand von Membranen handelt. In dem Vorhaben soll untersucht werden, ob die "universellen" Gesetze auch für das kürzlich entdeckte kritische Entmischen (Zerfall in zwei Phasen leicht unterschiedlicher Dichte bei einer definierten Temperatur) ionischer Flüssigkeiten zutreffen. Dazu werden insbesondere Methoden der Ultraschallspektroskopie und der Lichtstreuung eingesetzt.
In dem ländervergleichenden Forschungsprojekt der Göttinger Sozialwissenschaftler am ZENS sollen verschiedene ethnisch-kulturelle Gruppen mit quantitativen und qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung zu den unterschiedlichen Konstruktionsprinzipien von Ethnizität und des "Fremden" sowie ihren lebenslagen- und geschlechtsspezifischen Zusammenhängen untersucht werden. Interkulturelle Konflikte entstehen nicht nur zwischen der sogenannten Mehrheitsgesellschaft und eingewanderten Minderheiten, sondern auch vermehrt zwischen "alten" und "neuen" Einwanderungsgruppen.

Weitere Informationen:

Universität Göttingen
Drittes Physikalisches Institut
Dr. Udo Kaatze
Bürgerstraße 42-44
37073 Göttingen

Telephon: 0551 / 39- 77 15
Telefax: 0551 / 39- 77 20
URL: http://www.physik3.gwdg.de/~uka/
e-mail: uka@physik3.gwdg.de

Universität Göttingen
Zentrum für Europa- und Nordamerika-Studien (ZENS)
Prof. Peter Lösche, Dr. Ursula Birsl
Humboldtallee 3
37073 Göttingen

Telephon: 0551 / 39- 33 36 0551 / 39-
Telefax: 0551 / 39- 97 88
URL: http://www.GWDG.DE/~usen/
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