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Personalia der TU München

18.04.2002 - (idw) Technische Universität München

Mit dem Paul Julius Reuter Innovation Award 2002 hat die Reuters AG eine an der TUM angefertigte Doktorarbeit als besonders zukunftsweisend ausgezeichnet. Prof. Ann-Kristin Achleitner, Ordinaria des von der Deutschen Ausgleichsbank finanzierten DtA-Stiftungslehrstuhls für Unternehmensgründung/Entrepreneurial Finance, erhielten als Betreuerin und Dr. Daniel Wichels als Autor der Arbeit "Gestaltung der Kapitalmarktkommunikation mit Finanzanalysten. Eine empirische Untersuchung zum Informationsbedarf von Finanzanalysten in der Automobilindustrie" den mit insgesamt 6.000 Euro dotierten zweiten Preis in der Kategorie Dissertationen. Wichels hat einen Gestaltungsrahmen für die Kapitalmarktkommunikation zwischen Unternehmen und Finanzanalysten erstellt und konkrete Handlungsempfehlungen für die Informationspolitik der Unternehmen erarbeitet.


Dr. Ulf Darsow, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der TUM, wurde für seine Habilitationsschrift "Allergie und Juckreiz in der Pathophysiologie der atopischen Ekzemreaktion" von der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI) mit dem Karl-Hansen-Preis ausgezeichnet. Er teilt sich den mit 5.000 Euro dotierten Preis, der alle drei Jahre verliehen wird, mit Dr. Andreas Wollenberg von der Dermatologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München.


Prof. Joachim Hagenauer, Ordinarius für Nachrichtentechnik der TUM, wurde zum ordentlichen Mitglied der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Hagenauer hat einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der modernen digitalen Nachrichtenübertragung geleistet. Er befasst sich besonders mit Problemen der Quellen- und Kanalkodierung - zwei Bereiche, die er zusammenführt, um auch die durch den Übertragungskanal hervorgerufenen linearen Verzerrungen zu berücksichtigen. Der Ausbau des Viterbi-Algorithmus zur Verarbeitung kontinuierlicher Ausgangswerte beim Entwurf von Entzerrern ist mit dem Namen Hagenauers verbunden.


Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat Privatdozent Dr. Christian Limberg, kommissarischer Leiter des Lehrstuhls für Anorganische Chemie der TUM in Garching, "in Anerkennung seiner hervorragenden Arbeiten zum Verständnis von Elementarschritten bei der Oxidation von Olefinen durch Oxometallverbindungen und bei der heterogenen Katalyse" den Carl-Duisberg-Gedächtnispreis verliehen. Wie es in der Begründung heißt, hat Limberg bei seinen Untersuchungen zur Olefin-Oxidation mit CrO2Cl2 "mit experimentellen Methoden einen Mechanismus aufklären können, um deren Aufklärung sich viele Arbeitskreise vergeblich bemüht hatten." Mit dem Carl-Duisberg-Gedächtnispreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, werden junge habilitierte Wissenschaftler geehrt, die sich durch besonders originelle Ideen einen Namen gemacht haben.
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