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Bilanz der Hochschulentwicklung in der zweiten Legislaturperiode in Brandenburg

08.07.1999 - (idw) Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (Brandenburg)

Wissenschaftsminister Steffen Reiche (SPD) zog heute eine positive Bilanz für den Hochschulbereich in Brandenburg für die zu Ende gehende Legislaturperiode

Wissenschaftsminister Steffen Reiche zog heute eine positive Bilanz der Entwicklung im Hochschulbereich für die zu Ende gehende Legislaturperiode

"Brandenburg als Wissenschaftsland, das sich immer noch im Aufbau und Ausbau befindet, hat in den vergangenen fünf Jahren der zu Ende gehenden Legislaturperiode eine deutlich positive Entwicklung genommen", zog Wissenschaftsminister Steffen Reiche heute Bilanz. Wissenschaftsminister Steffen Reiche reagierte damit auf ein kürzlich von Studierenden verteiltes internes Positionspapier des Ministeriums. "Der dort angestellte Vergleich mit zwei anderen Bundesländern wurde gewählt, um Brandenburgs Zielrichtung zu definieren. Der Vergleich sollte verdeutlichen: Wollen wir diese beiden Vergleichsbundesländer erreichen, muß der Hochschuletat des Wissenschaftsministeriums von Kürzungen ausgenommen werden. Dies haben wir erreicht und dafür werden wir auch in den kommenden Jahren kämpfen. Von den neun Hochschulen im Land Brandenburg wurden 1990 acht neu gegründet, lediglich die Hochschule für Film und Fernsehen wurde weitergeführt. Die Hochschulen ziehen heute wegen ihrer modernen Ausrichtung und wegen ihrer guten Betreuungsrelationen immer mehr Studierende an. In den aktuellsten Uni-Rankings, ob Focus, Spiegel oder Stern, sind Brandenburger Hochschulen in vielen Bereichen ganz vorne mit dabei, teilweise sogar als Spitzenreiter. Eindeutig ablesen läßt sich aus diesen sehr umfangreichen Auswertungen, dass der 'Wohlfühlcharakter' unserer Hochschulen, das heißt, die enge Betreuung von Studierenden durch das Hochschulpersonal, an den zahlenmäßig noch kleinen aber feinen Hochschulen Brandenburgs zum wichtigsten Kriterium einer Studienempfehlung gehört."

Die positive Entwicklung der Brandenburger Hochschulen machte Minister Reiche an fünf Kernpunkten deutlich:

1. Die Investitionen in den Hochschulbau haben sich im Vergleich zur ersten Legislaturperiode vervierfacht. In der ersten Legislaturperiode wurden 253 Millionen Mark investiert, in der zweiten fast eine Milliarde Mark. Brandenburg liegt bei den jährlichen Investitionen von rund 8.000 Mark pro Studierenden in der bundesdeutschen Spitzengruppe.

2. Die Zahl der flächenbezogenen Studienplätze (wieviel Studienplätze stehen in den Hochschulbauten zur Verfügung) steigt von 11.100 Ende 1994 auf über 18.000 Ende 1999. Seit 1994 sind mehr als 50 Hochschulbauvorhaben abgeschlossen worden. Einheimische Baufirmen waren an den Bauleistungen mit 93,8 Prozent beteiligt.

3. In Brandenburg kommt im Durchschnitt auf jeden personalbezogenen Studienplatz ein Studierender, bzw. eine Studierende. Damit ist verglichen mit dem Bundesdurchschnitt gegenwärtig eine sehr gute Betreuung möglich. Wie die letzten Uni-Vergleiche in Spiegel, Focus oder Stern verdeutlichen, wird dies von den Studierenden der Brandenburgischen Hochschulen auch so wahrgenommen.

4. Die Landesregierung hat ihre Prioritäten im Wissenschaftsbereich gesetzt, indem sie bei sinkendem Landeshaushalt die Ausgaben für Hochschulen nahezu konstant gehalten hat. In den vergangenen drei Jahren standen jährlich rund 560 Millionen Mark für den gesamten Hochschulbereich zur Verfügung.

5. Das jährliche Drittmittelvolumen (Gelder, die die Hochschulen von öffentlichen Auftraggebern oder der Wirtschaft eingeworben haben) stieg von 56 Millionen Mark in 1994 auf 64,2 Millionen Mark in 1998. Brandenburgs Hochschulen werden von der Wirtschaft als starke, leistungsfähige und wichtige Partner erkannt und geschätzt.

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