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Katholische Universität Eichstätt hilft Historikern in den Job

14.07.1999 - (idw) Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Mit einer neuartigen Lehrveranstaltung will die Katholische Universität Eichstätt (KUE) künftigen Historikern in den Beruf helfen: In einer praxisorientierten Übung lernen fortgeschrittene Studierende mögliche Berufsfelder für Historiker kennen. Das in Bayern bisher einzigartige Projekt wird auch durch das Arbeitsamt Ingolstadt unterstützt.

In der Veranstaltung werden von Praktikern die möglichen Tätigkeiten für Historiker und deren spezifische Anforderungen, etwa in Museen und Archiven, bei Medien, in Werbung oder Tourismus, vorgestellt. "Mit diesem Angebot der Universität sollen Studenten Beziehungen zur Praxis aufbauen können", erläutert Dr. Manfred Treml, Leiter der Übung und im Hauptberuf Leitender Direktor im Augsburger Haus der Bayerischen Geschichte. Deshalb schließen sich für die Teilnehmer der Übung in wenigen Wochen mindestens sechswöchige Praktika zur weiteren Berufsorientierung an.

Durch die Unterstützung des Arbeitsamtes Ingolstadt wurde es möglich, gelernte Historiker aus den verschiedensten Berufen an die KUE einzuladen. Sie stellen neben ihrer beruflichen Tätigkeit auch die dort erwarteten Persönlichkeitsprofile für Einsteiger vor. Die in Kürze beginnenden Praktika finden unter anderem in Museen, öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder in Verlagen statt. Praxisberichte, eine Seminararbeit und weitere Gespräche mit den Experten schließen die Veranstaltung im Herbst ab. "Es ist notwendig, Studierenden die Möglichkeit einer Orientierung zu geben, bevor es zu spät ist", betont Elisabeth Pfeiffer, Berufsberaterin und Hochschulkoordinatorin am Arbeitsamt Ingolstadt. Deshalb sei es für das Arbeitsamt selbstverständlich, eine Initiative der Universität zu unterstützen, die Studierenden zeigt, was am Arbeitsmarkt gefragt ist.

Insgesamt, so betont Treml, seien die Berufsperspektiven für angehende Historiker gut - "vorausgesetzt, sie sind berufsorientiert ausgebildet". Dieser Anforderung versuchen die meisten Studierenden nachzukommen: Wurde vor einigen Jahren Geschichte vor allem im Rahmen des Lehramtstudiums belegt, so streben die meisten Geschichtsstudenten an der KUE heute einen Abschluß als Magister an, der zwei Kombinationsfächer - etwa Betriebswirtschaftslehre oder Erwachsenenbildung - einschließt.
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