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USA - eine Nation und ihre Zeichen: Studierende produzierten Exkursionszeitung

15.07.1999 - (idw) Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

Im Herbst 1998 ging eine Gruppe von Studierenden der Geschichte der TU Braunschweig und der Kunstwissenschaften der Universität Oldenburg gemeinsam auf Exkursion in die USA. In Washington, D.C., und in New York City wurden Museen, Denkmale und Gedenkstätten besucht, um diese Art der Repräsentation der Nation und ihrer Geschichte zu studieren. Die Studierenden hatten Gelegenheit, mit Kuratoren und Wissenschaftlern in Museen und Hochschulen zu diskutieren; außerdem gab es Treffen mit Lehrenden und Studierende dreier Hochschulen (George Mason University, Virginia, Cooper Union, New York, Princeton Universty, New Jersey). Die Exkursion wurde gemeinsam vor- und nachbereitet mit dem Ziel, auch eine Dokumentation zu erstellen

Das Ergebnis liegt nun in 800 Exemplaren gedruckt vor: eine umfangreiche, sorgfältig gestaltete und illlustrierte Exkursionszeitung, die sich auf dem Niveau eines anspruchsvollen Feuilletons mit der US-amerikanischen Nationalrepräsentation auseinandersetzt. Damit ist ein Musterbeispiel fachübergreifender, projektorientierter Lehre gegeben, in der Kooperation, Erfahrung vor Ort und wissenschaftliche Analyse zusammenkamen, mit der Arbeit an der medialen Vermittlung in Schrift und Bild. Die Kooperation bot noch einen weiteren Aspekt: Da die Oldenburger Teilnehmerinnen zum goßen Teil aus dem Studiengang "Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien" kamen, ging die Frage auch nach der Geschlechtsspezifik der Repräsentation. Und so reichen die Themen von "Eine Indianerprinzessin im Kapitol" über die "First Ladies" im Museum, das Vietnam Veterans Memorial und das Vietnam Women's Memorial bis zum Einwanderungsmuseum Ellis Island und "Miss Liberty", der Freiheitstatue. Ein Schwerpunkt, mit dem sich mehrere Autoren auseinandersetzen, bilden die beiden Holocaustmuseen in Washington und New York, die alle Teilnehmer der Exkursion tief beeindruckt haben, die aber, wie es der Titel eines Beitrags sagt, "ambivalente Erfahrungen" boten.

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