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Anbau einer chinesischen Heilpflanze gegen Malaria in Tübingen

19.07.1999 - (idw) Eberhard-Karls-Universität Tübingen

EINLADUNG

Anbau einer chinesischen Heilpflanze gegen Malaria in Tübingen

Sehr geehrte Damen und Herren,


der gefährlichen Tropenkrankheit Malaria ist mit den gängigen Medikamenten nicht immer beizukommen. Vor allem fehlt vielen Einheimischen in afrikanischen Malariagebieten auch das Geld, eine Therapie zu bezahlen. In Zusammenarbeit mit Prof. Lutz Heide vom Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie der Universität Tübingen hat Apotheker Dr. Hans-Martin Hirt, Leiter der "Aktion natürliche Medizin in den Tropen" (ANAMED), daher ein Projekt ins Leben gerufen, mit dem ein billiges Therapiemittel gegen Malaria direkt in Afrika verfügbar werden soll: die Heilpflanze Artemisia annua, chinesischer Beifuß. Wirkstoffe aus der Pflanze werden schon seit einiger Zeit in Medikamenten verwendet. Es hat sich jedoch gezeigt, daß sich auch ein wirksamer Tee daraus herstellen läßt. Zur Erforschung der optimalen Anbaubedingungen wurden verschiedene Sorten von Artemisia annua beim Institut für Pflanzenphysiologie angepflanzt. Auf längere Sicht soll die Heilpflanze dann in den afrikanischen Malariagebieten in Uganda, Nigeria, dem Sudan und der Republik Kongo angebaut werden.

Ich lade Sie hiermit herzlich zu einem Pressegespräch ein, bei dem auch Fotos von den inzwischen hochgewachsenen Artemisia-Pflanzen des Tübinger Anbaus aufgenommen werden können. Als Gesprächspartner werden Herr Dr. Hirt und ein Mitarbeiter von Prof. Heide, Herr Dr. Ernst Mechler, vor Ort sein. Das Gespräch findet statt am

Donnerstag, 22. Juli, 14 Uhr, beim Gewächshaus des Instituts für Pflanzenbiochemie, Corrensstraße 41

Mit freundlichen Grüßen
Michael Seifert

Nähere Informationen: Dr. Hans-Martin Hirt, Schafweide 77, 71364 Winnenden, Tel. 0 71 95/91 02 25, Fax 0 71 95/6 53 67
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