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6. Internationaler Kongreß über Aminosäureforschung

20.07.1999 - (idw) Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Vom 2. - 7. August 1999 in Bonn-Poppelsdorf

Vom 2. - 7. August 1999 findet in Bonn-Poppelsdorf in den Hörsälen der Anatomie, der Botanik und der Zoologie der 6. Internationale Kongreß für Aminosäureforschung statt. Etwa 500 Teilnehmer aus allen Erdteilen und mehr als 50 Ländern sind mit etwa 400 Vorträgen und Postern dabei beteiligt. Die feierliche Eröffnung findet am Dienstag, 3. August um 8.30 Uhr im Hörsaal A der Anatomie, Nußallee 10, in Anwesenheit des Prorektors und des Dekans der Medizinischen Fakultät statt.

Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine (Eiweiße) und Enzyme, sie spielen in allen Fragen der Ernährung (Transport, physiologische Wirkung, Wertigkeit) eine bedeutende Rolle.

Speziellen Aminosäuren, wie dem konzentrationsfördernden und energieaktivierenden Taurin, der Aminosäure Homocystein, die schädliche oxidierende Radikale abfängt und bei Herz-Kreislaufkrankheiten Bedeutung gewonnen hat, dem Glutamat, das als sinnes- und geschmacksempfindliches Rezeptormolekül (Neurotransmitter) viele Vorgänge im Gehirn beeinflußt, aber auch der Aminosäure Arginin, den schwefelhaltigen Aminosäuren, den pflanzlichen Aminosäuren und den Polyaminen sind eigene Sitzungen gewidmet. Aminosäuren beeinflussen auch das immunologische System und nehmen spezifischen Einfluß auf geistige und körperliche Leistungen (Hochleistungssportler). Neben den wichtigen Kapiteln Synthese und Analyse von Aminosäuren stehen Aminosäuren heute auch im Brennpunkt pharmakologischer und molekularbiologischer Forschung. Bestimmte Aminosäuren bzw. deren Derivate beeinflussen als Botenstoffe, als Aktivatoren und als Modulatoren eine Vielzahl von biologisch interessanten und neurologisch bedeutsamen Vorgängen. Eines der größten Symposien unter Leitung von Prof. Herrera -Marchitz vom Karolinska-Institut in Stockholm behandelt diesen Fragekomplex. Mit besonderer Spannung werden hier die neuesten Ergebnisse erwartet.

Weitere Informationen erteilt: Dr. Olga Labudovà-Golubnitchaya und Prof. Dr. Hermann Rink, Radiologische Klinik Bonn, Fax 0228/287 4457, e-mail: hrink@mailer.meb.uni-bonn.de
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