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Neubau für die Nuklearmedizin in Köln

21.07.1999 - (idw) Universität zu Köln

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Richtungsweisende Forschungsförderung durch Investition

Zu einer Pressekonferenz anläßlich der Grundsteinlegung für das neue Gebäude der Nuklearmedizin lädt der Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität zu Köln, Professor Dr. Harald Schicha,
am Mittwoch, dem 4. August 1999, um 13.30 Uhr
in die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin
Joseph-Stelzmann-Str. 9, 50931 Köln-Lindenthal
ein. Im Anschluß an die Pressekonferenz wird um 14.30 Uhr der Grundstein zum Neubau in Anwesenheit der Ministerin für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung, Gabriele Behler, gelegt.
Für Europa wird die wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich durch diese Investition richtungsweisend gefördert.
Der hochmoderne Klinikbau für Nuklearmedizin und Radionuklid-laboratorien mit ca. 3.300 qm Nutzfläche wird durch eine Brücke direkt mit dem benachbarten Gebäude für Lehre, Forschung und Information ("LFI") verbunden sein. Die Einrichtung wird auch anderen Nutzern aus dem Bereich der Universitätskliniken zur Verfügung stehen. Zahlreiche Geräte und Laboratorien der Nuklearmedizin, die bislang noch in verschiedenen Gebäuden untergebracht sind, werden unter einem Dach zusammengeführt, um so eine Optimierung der Rahmenbedingun-gen für Forschung und Krankenbetreuung zu erreichen.
Den Auftrag für dieses Großprojekt erhielt die Firma STRABAG in Köln, die als Generalunternehmerin in der Rekordzeit von nur 2 Jahren das dreigeschossige Gebäude auf einem 'Filetstück' mitten im Kölner Klinikgelände errichten soll. Bund und Land haben zur Finanzierung des Projektes 45 Millionen DM zur Verfügung gestellt.
Der Neubau entsteht am Standort des ehemaligen OP-Gebäudes aus der Jahrhundertwende, das als Teil der Städtischen Krankenanstal-ten "Lindenburg" bereits im vergangenen Jahr abgebrochen wurde.
Das neue Gebäude wurde vom Architekten Michael Dannenberg des Staatlichen Bauamtes Köln I entworfen. Auf dem flachen Dach wird eine extensiv begrünte Fläche als Therapiegarten den Patienten Entspannung und Erholung bieten. Die Gestaltung der Fassade des Neubaus mit hellem Putz und rotem Ziegel soll nach Auffassung des Planers Dannenberg die Putz/Ziegel-Fassaden der Vorgängerbauten aus der Jahrhundertwende gestalterisch nachempfinden.
Die Nuklearmediziner werden dem Behelfsbau, in dem sie zur Zeit noch untergebracht sind, nicht nachtrauern. Nur eines wird sie an die dann zurückliegende Zeit erinnern: der "Body-counter". Diese Meßzelle, die vor Strahlen schützt und aus 15 cm dicken Stahl-platten gefertigt wurde, wird nach Fertigstellung des Neubaus im Jahr 2001 auch in den neuen Räumlichkeiten wieder einen angemes-senen Platz finden.

erantwortlich: Eva Faresin, M.A.
Für Rückfragen stehen Ihnen Professor Dr. Harald Schicha unter der Telefonnummer 0221/478-4050, der Fax-Nummer 0221/478-4395 und unter der Email-Adresse Markus.Wild@uni-koeln.de sowie Frau Faßbender (Dezernat Bau und Technik) unter der Telefonnummer 0221/478-5231 zur Verfügung.
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