Verkehrsforscher vor dem Europarat28.07.1999 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Der Forscherverbund "Interdisziplinäres Zentrum für Verkehrswissenschaften an der Universität Würzburg" (IZVW) hat in den vergangenen Jahren mehr als zehn Millionen Mark Drittmittel für seine Arbeit erhalten. Dies wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung bekanntgegeben.
Zum neuen Vorsitzenden des IZVW, dem mehr als 40 Wissenschaftler der Würzburger Universität sowie nationale und internationale Experten angehören, wurde Prof. Dr. Hans-Peter Krüger vom Institut für Psychologie gewählt. Er löst den Politikwissenschaftler Prof. Dr. Paul-Ludwig Weinacht ab, der das IZVW sechs Jahre lang leitete und sich nicht mehr zur Wahl stellte. Gemeinsam mit dem Rechtsmediziner Prof. Dr. Ernst Schulz vertritt Prof. Weinacht künftig den Vorsitzenden. Das IZVW hat mehrere größere Forschungsprojekte mit international beachteten Ergebnissen durchgeführt, darunter Studien über Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Derzeit läuft ein Projekt über Fahrerassistenz-Systeme. All diese Studien wurden mit jeweils zwei bis drei Millionen Mark gefördert, unter anderem durch die Volkswagen-Stiftung und den Europarat. In Straßburg wird das IZVW seine Ergebnisse demnächst dem Europarat präsentieren. Zum Jahresende soll außerdem in Veitshöchheim im Landkreis Würzburg ein bundesweit einzigartiger, vier Millionen Mark teurer Fahrsimulator in Betrieb genommen werden. Dieser werde, so Prof. Krüger, völlig neue Arbeitsmöglichkeiten und Forschungsfragen ermöglichen.Weitere Informationen: Prof. Dr. Hans-Peter Krüger, T (0931) 31-2653, Fax (0931) 31-2616, E-Mail: krueger@psychologie.uni-wuerzburg.de
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