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Projektteam Storchenzug erwartet zweite Welle heimkehrender Weißstörche

18.04.2002 - (idw) Bundesamt für Naturschutz

Gemeinsame Presseerklärung des Projektteams www.Storchenzug.de

Prinzesschen und Felix im Nestanflug
Projektteam Storchenzug erwartet zweite Welle heimkehrender Weißstörche

Bonn, 18. April 2002: Prinzesschen und Felix sind in Deutschland angekommen und werden heute an den Nestern erwartet. Damit beginnt die zweite große Ankunftswelle von Weißstörchen, die in ihre mitteleuropäischen Brutgebiete zurückkehren. Während Prinzesschen auf dem Storchenhof Loburg in Sachen-Anhalt ihre Heimat hat, wohnt Felix in Rühstädt, Brandenburg. Mit den Funkstörchen, die jeder einen Sender tragen, kann man im Internet jeden Tag verfolgen, wie die beliebten Zugvögel in unsere Breiten zurückziehen. Bereits in den Ostertagen kehrten zusammen mit Funkstorch-Dame "Annamaria" die Spitzengruppe, der über die Ostroute ziehenden Weißstörche nach Deutschland zurück. Storch "Jonas", der statt nach Afrika zu ziehen in der spanischen Extremadura überwinterte, konnte schon am 5. März von NABU-Weißstorchschützern an seinem angestammten Horst im sachsen-anhaltinischen Loburg begrüßt werden. "Das Projekt ist mehr als nur eine medienwirksame Werbekampagne. Wir erfahren auch wichtige neues Details aus dem Leben der Störche", erklärte Professor Hartmut Vogtmann, Präsident des Bundesamtes für Naturschutz (BfN).
Der NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow erwartet in diesem Jahr die Rückkehr von rund 4400 Weißstorchpaaren. Die meisten leben in den ostdeutschen Niederungen, allein in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern brüten mehr als die Hälfte des deutschen Bestandes. Storchenschützer, die ein flächendeckendes Netz an Betreuern für diesen Vogel organisiert haben, hatten sich noch vor Ostern in Berlin getroffen, um über Schutzprobleme und die Daten des Vorjahres zu beraten. Als beste Nachricht für den Storch wertet Rainer Hermann, NABU-Weißstorchexperte und Sprecher des Betreuernetzes, die im neuen Bundesnaturschutzgesetz festgeschriebene Entschärfung vogelgefährlicher Strommasten, die immer wieder zur tödlichen Falle für Störche und andere Vogelarten werden.

Hinweis: Für Rückfragen vor Ort ist Rainer Herrmann, NABU-Weißstorchexperte, Tel. 0170-3305512 zu erreichen. Die Erlebnisse des Kamerateams kann man auf www.storchenzug.de, der Homepage des Projekts, im Reisetagebuch nachlesen. Storchenzug.de ist ein Gemeinschaftprojekt von Bundesamt für Naturschutz, NABU und NAJU in Zusammenarbeit mit der Vogelwarte Radolfzell und den Morgenmagazinen von ARD und ZDF. Das Projekt ist anerkannter Beitrag zur Aktion "www.biologischeVielfalt.de - Leben braucht Vielfalt "und zur internationalen Vertragsstaatenkonferenz zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) im September in Bonn.

Achtung:
Open Air "sounds for nature" am 1. Juni 2002, Museumsmeile Bonn,
Neuer Filmspot-Wettbewerb läuft: www.spots-for-nature.org
Naturdetektive ermitteln wieder: www.naturdetektive.de
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