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Hefen helfen bei Pilzerkrankungen

09.08.1999 - (idw) Universität des Saarlandes

Schwere Pilzinfektionen (Mykosen) treten überwiegend bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem auf: nach einer Chemotherapie etwa, bei HIV-Patienten oder Personen, die eine Organspende erhalten haben. Bislang konnten zur Behandlung nur synthetische Substanzen eingesetzt werden, die jedoch starke Nebenwirkungen hervorrufen.
Am Institut für angewandte Molekularbiologie an der Saar-Uni wurden nun natürliche Eiweiße entdeckt, die Pilze bekämpfen. Diese für den Menschen völlig unschädlichen Proteine werden von virusinfizierten Hefen zur Abwehr fremder Hefepilzzellen produziert. Gentechnische Verfahren sollen die Eiweiße widerstandsfähiger gegen pH-Wert- und Temperaturschwankungen machen, um sie mittelfristig in Medikamentform am Menschen testen zu können.


Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an:

Prof. Manfred J. Schmitt, Institut für angewandte Molekularbiologie (Tel. 0681 / 302-4730, E-mail: mjs@ microbiol
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