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In der Tiefe des Gehirns mit Wasser schneiden

12.08.1999 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Die Klinik für Neurochirurgie (Direktor Prof. Dr. Michael R. Gaab) wird von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung aus Bad Homburg v. d. H. mit 250442 DM gefördert. Das Stiftung wird zwei Jahre für eine Mitarbeiterstelle und Material verwandt. Außerdem wird ein Wasserstrahl-Skalpell geleased: Vorteile des Hydrojet Cutting, so Prof. Gaab, "sind das berührungsfreie Schneiden bei Schonung der Blutgefäße, es ergibt einen wesentlich schärferen Schnittrand ohne weitergehende Gewebsschäden. Insbesondere möchten wir dieses Verfahren daher zur Anwendung in der Tiefe des Gehirns unter Bedingungen der von uns besonders betriebenen endoskopischen Neurochirurgie weiterentwickeln."

"Mit diesen Förderungsmitteln", so Michael Gaab weiter, "werden wir die Wirkungen des Wasserstrahls unterschiedlicher Drücke und Temperaturen sowie Durchmesser systematisch untersuchen." Am Ende steht dann ein neues optimales chirurgisches Verfahren für die Greifswalder Patienten.

Informationen:
Prof. Dr. Michael Robert Gaab
Klinik für Neurochirurgie der Universität,
Sauerbruchstraße, 17487 Greifswald,
Telephon 03834-86-6162, Fax 03834-86-6164, e-mail: gaab@uni-greifswald.de
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