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Workshop "Anwendungen von Hochleistungs-Diodenlasern" am 14./15.10.99 im Fraunhofer IWS Dresden

23.08.1999 - (idw) Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Auf dem Workshop wird die weltweit erste kommerziell angebotene Zoomoptik für Hochleistungs-Diodenlaser (HLDL) präsentiert. Damit können Strahlflecken für die Materialbearbeitung (z.B. beim Härten) optimal angepaßt werden, so daß sich für eine Optik eine große Anwendungsvielfalt und Variabilität ergibt. Kleinere Unternehmen können dann mit nur einer Laseroptik ihr HLDL-System kostengünstig für verschiedenartige Anwendungen einsetzen.

Der Workshop findet am 14. und 15. Oktober 1999 im Fraunhofer IWS Dresden, Winterbergstr. 28 statt. Weitere Informationen finden Sie in der beiliegenden Presseinformation. Die Teilnahme ist für Journalisten selbstverständlich kostenlos.

Für Rückfragen stehen ich unter Tel. (0351) 25 83 444 oder Frau Birgit Ebert unter Tel. (0351) 25 83 445 jederzeit gern zur Verfügung.


Einsatz eines Hochleistungs-Diodenlasers zum Auftragschweißen eines Ventils mit Stellit F Am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden wurde eine neue modulare Beschichtungseinheit entwickelt, die in einem sächsischen Unternehmen für die Reparaturbeschichtung von Werkzeugen eingesetzt wird. Sie nutzt zahlreiche Vorteile der neuen Hochleistungs-Diodenlaser (HLDL). Die modulare Einheit vereint in einem koaxialen Beschichtungskopf Pulverzufuhr, Diodenlaserkopf und Strahlfokussierung und kann unkompliziert in verschiedene Bearbeitungsmaschinen integriert werden. Der Diodenlaser kann auch durch einen CO2- oder Nd:YAG-Laser ersetzt werden, wodurch die Bearbeitung eines breiten Werkstoff- und Aufgabenspektrums abgedeckt werden kann. Damit steht eine flexible und preisgünstige Bearbeitungseinheit für das Pulver-Auftragschweißen zur Verfügung, insbesondere zur Erzeugung von Oberflächenschutzschichten, zum Generieren von Bauteilen und zum Reparaturbeschichten. Sie ist für den Einsatz in verschiedenen Bereichen des Flugzeugbaus, des Automobilbaus und der Werkzeugindustrie hervorragend geeignet. Im Rahmen des Workshops erhalten Sie die Möglichkeit, dies selbst anzuschauen und zu beurteilen.

Auf dem Workshop wird auch die weltweit erste kommerziell angebotene Zoomoptik für HLDL präsentiert. Damit können Strahlflecken für die Materialbearbeitung (z.B. beim Härten) optimal angepaßt werden, so daß sich für eine Optik eine große Anwendungsvielfalt und Variabilität ergibt. Kleinere Unternehmen können dann mit nur einer Laseroptik ihr HLDL-System kostengünstig für verschiedenartige Anwendungen einsetzen. Eine Meßeinrichtung zur Bauteiloberflächentemperatur wurde im Fraunhofer IWS Dresden entwickelt. Diese Spezialoptik wird von der Fa. Rofin-Sinar kommerziell angeboten.

Am 14. / 15. Oktober 1999 findet zu diesen Themen und zu anderen Highlights im Fraunhofer IWS Dresden der 2. Workshop "Anwendungen von Hochleistungs-Diodenlasern" statt. Damit wird der 1. Workshop vom 19. Januar diesen Jahres fortgesetzt, der auf große Resonanz stieß und zu einer Vielzahl fachlicher Anfragen führte.

Führende Hersteller von Hochleistungs-Diodenlasern wie Rofin-Sinar, Jenoptik Laser-diode, Laserline und Fisba Optik werden mit Vorträgen und Präsentationen vertreten sein. Darüber hinaus berichten Anwender aus Industrie und Forschung über Ihre aktuellsten Erfahrungen und neuesten Entwicklungs- und Forschungsergebnisse. Viele praktische Vorführungen verschiedener Laser- und Bearbeitungstechnologien sollen den Teilnehmern des Workshops derzeitige Anwendungen und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten demonstrieren. Der Anwender hat den Vorteil, die Hochleistungs-Diodenlaser aller europäischen Anbieter in Aktion zu sehen.

Schwerpunkttechnologien sind
- Schweißen von Metallen und Kunststoffen,
- Randschichthärten von Stahl,
- Auftragschweißen,
- Reinigen im technischen Bereich.

Der Hochleistungs-Diodenlaser ist ein neues Strahlwerkzeug, das ein gewaltiges Anwendungspotential in sich birgt. Im vergangenen Jahr wurde aus diesem Grund im Fraunhofer IWS Dresden ein "Anwendungszentrum Hochleistungs-Diodenlaser" ins Leben gerufen. Ziel ist es, Hersteller, Technologieentwickler und Anwender in einem gemeinsamen Interessenforum zusammenzufassen. Die Motivation für eine derart intensive Beschäftigung mit dem neuartigen Hochleistungsstrahlwerkzeug sind dessen technische und ökonomische Vorteile gegenüber bisherigen Lasern:

1. Der Laserkopf selbst hat nur die Größe eines Schuhkartons und wiegt ca. 10 kg. Er läßt sich damit unmittelbar am Bearbeitungsort installieren, aufwendige Strahlführungssysteme entfallen.

2. Besonders vorteilhaft wirkt sich der mit ca. 40% vergleichsweise sehr hohe Wirkungsgrad der Hochleistungs-Diodenlaser auf die Betriebskosten des Laserbetreibers aus.

3. Die Strahlung der HLDL wird von Metallen um ein Mehrfaches besser absorbiert als die von CO2-Lasern. Damit ist eine geringere Strahlleistung nötig, um gleiche Ergebnisse zu erzielen.

4. Einige seit Jahren entwickelte Lasertechnologien werden durch das neue Laserwerkzeug erstmals auch ökonomisch interessant.

Zu unserem Workshop laden wir Sie herzlich ein. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter http://www.iws.fhg.de/ext/workshop.


Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:

Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik
01277 Dresden, Winterbergstr. 28

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Birgit Ebert
Tel.: 0351 / 25 83-445, Fax: 0351 / 25 83-300,
E-mail: ebert@iws.fhg.de

Dr. Ralf Jäckel
Tel.: 0351 / 25 83-444, Fax: 0351 / 25 83-300,
E-mail: jaeckel@iws.fhg.de

Attraktive Fotos stellen wir Ihnen auf Wunsch gern zur Verfügung.
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