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Optoelektronischen Materialien und deren Anwendungen

24.08.1999 - (idw) Universität Bayreuth

Organische opto-elektronische Materialien, ein Forschungsfeld, an dem Bayreuther Physiker und Chemiker
intensiv mitwirken, und ihre faszinierenden Anwendungen sind
das Umfeld für das nächste Emil-Warburg-Symposium, das vom
kommenden Sonntag (29. - 31. August, Vorträge ab 30. August im Hörsaal 18, Gebäude Naturwissenschaften II) an in der Universität stattfindet.


Emil Warburg Emil Warburg Symposium

Vorträge über neue Forschungsergebnisse bei opto-
elektronischen Materialien und deren Anwendungen

Experten kommen aus der ganzen Welt - Wichtige
Kontakte für Nachwuchsforscher

Bayreuth (UBT). Organische opto-elektronische Materialien, ein Forschungsfeld, an dem Bayreuther Physiker und Chemiker
intensiv mitwirken, und ihre faszinierenden Anwendungen sind
das Umfeld für das nächste Emil-Warburg-Symposium, das vom
kommenden Sonntag (29. - 31. August, Vorträge ab 30. August im Hörsaal 18, Gebäude Naturwissenschaften II) an in der Universität stattfindet.

Dazu kommt: um die eigene Bayreuther Forschung auf neuestem
Stand zu halten und um den Doktoranden und Diplomanden die
Möglichkeit zu geben, mit internationalen Experten zu diskutieren, fördert die Emil Warburg Stiftung das diesjährige Symposium über 'Optical Properties of Complex Functional Materials'. Neben 12 Vorträgen mit Experten aus USA, Japan, Frankreich, den Niederlanden und England sind Laborführungen geplant, bei denen sich die jungen Wissenschaftler direkt mit den Experten
unterhalten können.

Die Universität Bayreuth arbeitet mit ihrem
Forschungsschwerpunkt molekularer, optoelektronischer
Materialien auf einem faszinierenden Forschungsfeld zwischen
Physik und Chemie. Dieses Gebiet stand in letzter Zeit vermehrt im Brennpunkt des öffentlichen Interesses, da es in verschiedenen Bereichen völlig neue Anwendungen gibt, die durch organische Materialien ermöglicht werden. Zum Beispiel werden in Japan bereits Flachbildschirme gebaut, bei denen organische Farbstoffmoleküle bzw. organische Polymere zum Leuchten gebracht werden. Bedingt durch diese neuen Entwicklungen könnte es sein, daß die heute noch vertraute Braun'sche Röhre, die alle Fernsehgeräte und Computermonitore schwer und unbeweglich macht, in Zukunft durch raumsparende Flachbildschirme ersetzt wird. Während in Japan bereits Produkte mit diesen Materialien auf dem Markt sind, gibt es in Europa an mehreren Stellen Pilotprojekte, bei denen Firmen dicht vor einer technischen Anwendung dieser neuartigen Materialien stehen.

Die sogenannten elektrolumineszierenden Materialien sind nur
eines der Beispiele, wo neue, organische opto-elektronische
Materialien zu faszinierenden Anwendungen führen. Bereits seit etwa zwei Jahrzehnten sind nämlich dünne, photoleitende
Polymerschichten die wesentlichen 'Schaltelemente' bei
Laserdruckern und Photokopiermaschinen. Auch hierfür wurden
die Grundlagen zu einem ganz großen Teil in Universitätsgruppen erarbeitet.

"Die Kollegen der Physik und der angrenzenden Chemielehrstühle sind froh, daß Veranstaltungen dieser Art in Bayreuth immer wieder dazu führen, daß wir unsere Arbeiten mit den besten in der Welt vergleichen können und daß unseren Studenten auf diese Weise eine zeitgemäße Ausbildung geboten wird, mit der sie sich sehen lassen können", kommentiert der Experimentalphysiker
Professor Dr. Dietrich Haarer (Leverkusen/Bayreuth) den Wert des Vortrags- und Diskussionstreffens.
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