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MinWien99 - vom 28.August bis 1.September 1999

25.08.1999 - (idw) Deutsche Mineralogische Gesellschaft

Gemeinschaftstagung der nationalen mineralogischen Gesellschaften von Deutschland (Deutsche Mineralogische Gesellschaft, DMG), Ungarn (Magyarhoni Földtani Társulat MFT) und Österreich (Österreichische Mineralogische Gesellschaft ÖMG) mit internationaler Beteiligung (Tschechien, Slovakei, Russland, Ukraine, Polen, Moldavien, Türkei, Ägypten und China)

Pressemitteilung
anläßlich der Tagung MinWien99
vom 28.August bis 1.September 1999

Die MinWien99, zu der ca. 500 Teilnehmer erwartet werden, ist eine Gemeinschaftstagung der nationalen mineralogischen Gesellschaften von Deutschland (Deutsche Mineralogische Gesell-schaft, DMG), Ungarn (Magyarhoni Földtani Társulat MFT) und Österreich (Österreichische Mi-neralogische Gesellschaft ÖMG) mit internationaler Beteiligung (Tschechien, Slovakei, Russ-land, Ukraine, Polen, Moldavien, Türkei, Ägypten und China). Diese gemeinsame Jahrestagung in Wien umfaßt thematisch das gesamte Spektrum der Mineralogie, Kristallographie, Petrologie und Geochemie mit allen wissenschaftlichen und angewandten Aspekten und liefert damit einen eindrucksvollen Einblick in die inhaltliche Breite der modernen mineralogischen Wissenschaft, die sich auch als der "materialwissenschaftliche Arm" der Geowissenschaften versteht. Das Spektrum reicht von der Forschung im atomaren Bereich bis zur Untersuchung großräumiger gesteinsbildender Prozesse unter Einsatz einer großen Zahl analytischer und experimenteller Untersuchungsmethoden. Mineralogie erforscht sowohl das Innere als auch die Oberfläche der Erde, sowie die Natur der "Steine aus dem All", die Meteorite, und die Auswirkung ihrer Ein-schläge auf den Erdkörper. Sie befasst sich mit der Suche und Aufschließung von Lagerstätten mineralischer Rohstoffe und Massenrohstoffe, widmet sich den unterschiedlichsten Bereichen der angewandten Forschung, wie der Untersuchung von Baustoffen, von Gläsern und von ke-ramischen Werkstoffen, oder der Entwicklung von Waschmitteln (Zeolithfoschung), um nur eini-ge Bereiche zu erwähnen. Schließlich findet sie Anwendung in Umweltfragen, wie der Sanie-rung von Mülldeponien oder dem Recycling von Verbrennungsrückständen (Flugaschen). Ein Spezialgebiet ist die Archäometrie, die sich mit der Untersuchung archäologischer und kunstge-schichtlicher Objekte und Technologien beschäftigt.
Ziel der Veranstaltung ist der wissenschaftliche Meinungsaustausch und die Standortbestim-mung, aber auch die Präsentation und Diskussion der neuesten wissenschaftlichen "Highlights" in den genannten Bereichen.
Die wissenschaftliche Breite der Mineralogie findet auch Ausdruck in zahlreichen Ehrungen, die anläßlich dieser Tagung an Wissenschaftler verschiedenster Fachbereiche für hervorragende Leistungen verliehen werden (siehe Anhang).

Auf der vor Beginn der Tagung stattfindenden Pressekonferenz werden Referenten zu dem neusten wissenschaftlichen Stand dieser Themen Stellung nehmen.

Pressekonferenz:

Wer: Anläßlich der MinWien99 geben VertreterInnen des Fachs Mineralogie einen Überblick über die wissenschaftliche Breite der Mineralogie und die neuesten "Highlights" in der Forschung
Wann: Freitag, den 27. August 1999 um 15 30 Uhr
Wo: Universitäts-Hauptgebäude, HS 16 (Zugang von der Aula links im Hochparterre, wird durch Hinweistafeln gekennzeichnet), Dr. Karl Lueger-Ring 1, 1010 Wien

Ansprechpartner:
In Deutschland: Dr. Renate Schumacher (Pressesprecherin der Deutschen Mineralogi-
schen Gesellschaft), Mineralogisches Institut und Museum, Poppelsdorfer Schloss, D-53115 Bonn, E-mail: R.Schumacher@uni-bonn.de, Tel. +49-228-732764, Fax. +49-228-732763
In Österreich: Prof. Dr. Wolfram Richter (Präsident der Österreichischen Mineralogischen Ge-sellschaft), c/o Institut für Petrologie, Universität Wien, Geozentrum, Althanstr. 14, A-1090 Wien, E-mail: wolfram.richter@univie.ac.at, Tel. +43 1 31336 9170


Dr. Renate Schumacher
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