Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 24. November 2014 

Was hat Embryologie mit Krebsentstehung zu tun?

08.09.1999 - (idw) Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft

Symposium über gemeinsame genetische Mechanismen im
Forschungszentrum Karlsruhe

Vom 8. bis 10. September findet im Forschungszentrum Karlsruhe das 7. Symposium des Klinisch-Biomedizinischen Forschungsverbundes der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren statt. Themen sind gemeinsame Mechanismen bei der Embryonalentwicklung und der Entstehung von Krankheiten, insbesondere Krebs.

Auf der Ebene der Organismen fallen Parallelen zwischen biologischen Vorgängen auf, die auf den ersten Blick nicht verschiedener sein können: Die Entwicklung von Embryonen und die Entstehung von Krebs. Aber beide haben gemeinsame Mechanismen. In beiden Fällen spielen Zellteilung, Zellwanderung und Ausdifferenzierung, d. h. Ausprägung spezifischer Eigenschaften der Zellen eine entscheidende Rolle. Ein Zusammenführen des Wissens beider Disziplinen verspricht deshalb wichtige neue Erkenntnisse, unter anderem zu der Frage, wie und warum Zellen bei metastasierenden Tumoren im Körper wandern.
Die Zusammenführung von Wissenschaftlern ist Ziel eines Symposiums, das der Klinisch-Biomedizinische Forschungsverbund der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren vom 8. bis 10. September 1999 in Karlsruhe veranstaltet. Rund 500 Teilnehmer aus der ganzen Welt treffen sich im Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt des Forschungszentrums Karlsruhe, um ihre neuesten Ergebnisse auszutauschen. Weltweit führende Wissenschaftler aus beiden Bereichen haben ihre Teilnahme zugesagt.
Karlsruhe bietet sich als Tagungsort über die Zusammenhänge zwischen Embryologie und Krankheitsentstehung deshalb an, weil im Institut für Toxikologie und Genetik des Forschungszentrums Karlsruhe embryologische und tumorbiologische Forschungen seit vielen Jahren erfolgreich betrieben werden. So wurde z. B. kürzlich ein Mechanismus aufgeklärt, der sowohl beim Auswachsen der Gliedmaßen während der Embryonalentwicklung als auch bei der Metastasierung von Krebszellen eine zentrale Rolle spielt.
Das Symposium wird am 8. September um 16.00 Uhr eröffnet und endet am 10. Septem-ber um 18.00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen können noch erfolgen: per Telefon im Institut für Toxikologie und Genetik im Forschungszentrum Karlsruhe unter 07247/82-4482 oder per e-mail unter genetik@itg.fzk.de.
Joachim Hoffmann 3. September 1999

uniprotokolle > Nachrichten > Was hat Embryologie mit Krebsentstehung zu tun?

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/51985/">Was hat Embryologie mit Krebsentstehung zu tun? </a>