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Neue Methoden im Biologischen Pflanzenschutz

18.10.1999 - (idw) Universität Hohenheim

Tagung über Pheromone und andere biologische Techniken

Eine internationale Tagung über neue Methoden im biologischen Pflanzenschutz findet vom Mittwoch, 10. bis Freitag, 12. November 1999 im Euro-Forum der Universität Hohenheim (Kirchnerstraße 3) statt.

Die Tagung einer Arbeitsgruppe der International Organisation of Biological Controll (IOBC) befasst sich mit einem besonderen Aspekt des biologischen Pflanzenschutzes. Es geht um den Einsatz von Sexual-Pheromonen als mögliche Alternative zur Verwendung von synthetischen Pflanzenschutzmitteln. Diese Pheromone werden von Weibchen abgegeben, um Männchen der gleichen Art anzulocken. In Obst- und Reblagen werden Dispenser aufgehängt, die sehr geringe Konzentrationen dieser Duftstoffe in einer gleichmäßigen Duftwolke erzeugen. So können die Männchen nicht gezielt Weibchen suchen, die Paarung der Tiere wird verhindert, es werden keine Nachkommen produziert und es entsteht kein Fraßschaden durch Raupen. Bereits jetzt werden im Weinbau der Traubenwickler und im Obstbau der Apfelwickler auf größeren Flächen mit dieser Methode bekämpft.

Die Tagung in Hohenheim soll die Probleme, die in der Praxis immer wieder auftreten, im internationalen Rahmen diskutieren und neue Lösungsansätze erarbeiten.

An der Tagung nehmen rund 70 Wissenschaftler aus 16 Ländern teil, die ihre Arbeiten in mehr als 20 Referaten vortragen werden.
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