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Dicker Wälzer dreigeteilt und zum ersten Mal im Netz: Uni Essen legt achten Forschungsbericht vor

28.10.1999 - (idw) Universität Essen (bis 31.12.2002)

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28. Oktober 1999

Eine Bilanz der Forschung in den Jahren 1995 bis 1997 zieht die Universität Essen mit der Vorlage ihres jüngsten Forschungsberichtes. Es ist der achte in der nunmehr 27-jährigen Geschichte der Universität - zum ersten Mal dreigeteilt, weil das Ge-samtwerk fast zwei Kilogramm schwer geworden wäre, und zum ersten Mal auch in elektronischer Form. Unter http://www.uni-essen.de/forschungsbericht/ ist der Wälzer auch im Internet zu finden.

Neben anderen Publikationen der Universität, etwa dem Forschungsmagazin "Es-sener Unikate", der Campus-Zeitung oder der Transferbroschüre "Forschung und Entwicklung" soll auch der Forschungsbericht dazu dienen, Kooperationspartnern der Hochschule in allen Bereichen des öffentlichen Lebens Einblick in die wissen-schaftlichen Aktivitäten der Hochschule zu vermitteln und sie, wie Rektor Karl Rohe und die Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs im Vorwort schreiben, "zu intensiveren Kontakten und Gesprächen mit der Universi-tät motivieren".
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Der Bericht tut dies in drei Bänden. Der erste ist den Geistes- und Gesellschaftswis-senschaften gewidmet, der zweite den Natur- und Ingenieurwissenschaften, der dritte - und stattlichste - der Medizin. Leicht findet der aufmerksame Leser heraus, dass die Universität im Berichtszeitraum ihre Drittmittelausgaben beachtlich stei-gern konnte. Zwischen 1995 und 1997 stiegen diese Ausgaben in den 13 Fachberei-chen von knapp 45,17 Millionen Mark auf 49,81 Millionen Mark. Einen noch grö-ßeren Schritt voran machte die Hochschule zwischen 1997 und 1998: Die Drittmit-telausgaben lagen 1998 bei gut 53,21 Millionen Mark, wobei etwa die Hälfte im Fachbereich Medizin verbucht wurde. Wie auch in früheren Berichtszeiträumen sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Wirtschaft prozentual am stärksten in der Forschungsförderung engagiert.

Die Forschungsleistungen der Universität, würdigen Rektor Rohe und Forschungs-Prorektorin Winterhager den Bericht, seien besonders hoch zu bewerten, weil die Universität Essen eine vergleichsweise junge Hochschule mit einer verhältnismäßig schlechten Ausstattung sei. Das gelte insbesondere für die Zahl der Stellen, die für den akademischen Mittelbau, also auch für wissenschaftliche Nachwuchskräfte, zur Verfügung stünden. Im Klartext: Wo ein Professor an einer etablierten Universität über drei Mitarbeiterstellen verfügen kann, muss er sich an der jungen Universität Essen mit einem Mitarbeiter bescheiden.

Redaktion: Monika Rögge, Telefon (02 01) 1 83-20 85
Weitere Informationen: Professor Dr. Elke Winterhager, Telefon (02 01) 7 23-43 87
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