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Geburtstagswunsch zum 60.: Spenden für die TU Dresden

26.08.2002 - (idw) Technische Universität Dresden

Am 24. August 2002 feierte der Kanzler der TU Dresden, Alfred Post, seinen 60. Geburtstag. Einmal mehr zeigt sich dabei, wie sehr ihm "seine" Universität Herzenssache ist: Zwar wird die TU Dresden ihn am Montag, 26. August, mit einem Festakt ehren und ihm für seine erfolgreiche Arbeit Dank sagen. Doch richtig gefeiert wird auf ausdrücklichen Wunsch des Kanzlers nicht. Jeder Euro, den die Feier gekostet hätte, soll nun auf das Spendenkonto der TU Dresden Stiftung fließen, um zur Beseitigung der Hochwasserschäden an der TU Dresden genutzt zu werden. Auch Geschenke soll es auf Wunsch von Alfred Post nicht geben. Statt dessen bittet er um Spenden: "Es ist kaum beschreibbar, was ich in den vergangenen Tagen an Zerstörungen und Schäden an unserer Universität gesehen habe. Mein größter Geburtstagswunsch besteht im Moment darin, die TU Dresden so schnell wie möglich wieder voll arbeitsfähig und von Schäden befreit zu wissen. Deshalb bin ich allen von Herzen dankbar, die heute an meinem Geburtstag mit einer Spende zur Erfüllung dieses Wunsches beitragen."

Zur Person:

Alfred Post, gebürtiger Rheinländer, kam 1991 als Kanzler an die TU Dresden, nachdem er 14 Jahre lang stellvertretender Kanzler an der Universität GH Essen war.

Mit Erfahrung, Energie und Geschick leitete er die strukturelle Erneuerung der TU Dresden. Innerhalb weniger Monate gab es unter seiner Führung eine neue Verwaltungsstruktur der

Universität, der sich eine neue Fakultätsstruktur und die damit verbundene Neuordnung des wissenschaftlichen und technischen Personals anschloss. Die schnelle und sachgerechte Neuordnung der Universität bewahrte diese nicht nur vor chaotischen Turbulenzen, sondern verhalf ihr auch zu der Chance, ihren guten wissenschaftlichen Ruf zu erhalten, zu vermehren und zu verbreiten.

Post gilt als geschickter Stratege und erfolgreicher Verhandler. Seine Führungsqualitäten und sein Organisationstalent werden allseits respektiert und geschätzt. Innerhalb der Gilde der Universitätskanzler zeichnet er sich durch seine Reformideen zur Budgetierung, zum modernen Universitätsmanagement und zu neuen Möglichkeiten der Wissensvermarktung für die Universität aus.

Die TU Dresden wurde unter seiner Kanzlerschaft Reformuniversität des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Vorreiterin einer transparenten Kosten-Leistungs-Rechnung und Spitzenuniversität bei der Einwerbung von komplexen Forschungsprojekten und Drittmitteln. Sie hat als erste Universität in Sachsen einen Vertrag mit der sächsischen Staatsregierung für eine leistungsorientierte Ressourcensteuerung abgeschlossen. Sie erwies sich damit als wichtiger und kompetenter Leuchtturm in Sachsen und hat die großen Industrieansiedlungen im Raum Dresden aktiv mit bewirkt.

Alfred Post hat als Kanzler zielstrebig die Erneuerung der Bausubstanz der TU Dresden und deren Erweiterung betrieben. Das Hörsaalzentrum, die chemischen Institute, das Medizinisch-Theoretische Zentrum in Johannstadt, das Funktionsgebäude in Tharandt und die neue SLUB sind durch seine Initiativen deutlich befördert worden.
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