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Von der Bauakademie zur Technischen Universität

23.11.1999 - (idw) Technische Universität Berlin

Einladung zur Ausstellungseröffnung und zur Pressekonferenz

Anfang Dezember wird in der Technischen Universität Berlin die Ausstellung "1799 - 1999 / Von der Bauakademie zur Technischen Universität Berlin / Geschichte und Zukunft" eröffnet. Anlass der Ausstellung ist das Doppeljubiläum des 200. Gründungstags der Bauakademie und der Verleihung des Promotionsrechts an die Technischen Hochschulen Preußens vor 100 Jahren.

Zur Ausstellungseröffnung möchten wir Sie herzlich einladen:

Zeit: am Freitag, dem 3. Dezember 1999, um 19.00 Uhr

Ort: TU Berlin; Lichthof im Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Aus Anlass der Ausstellungseröffnung richtet die TU Berlin eine Pressekonferenz aus. Auch hierzu möchten wir Sie herzlich einladen:

Zeit: am Freitag, dem 3. Dezember 1999, um 10.00 Uhr

Ort: TU Berlin; Hauptgebäude, Raum H 1036, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

An der Pressekonferenz nehmen folgende Ansprechpartner teil:

· Karl Schwarz, Organisator der Ausstellung und Mitglied der Planungsgruppe der TU Berlin,
· der zweite Vizepräsident der Technischen Universität Berlin, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Sahm,
· der TU-Professor und Maler, Prof. Matthias Koeppel,
· der Geschäftsstellenleiter der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal, Dr. Reinhard Schliebenow,
· Dipl. Ing. Konrad Wohlhage, der mit seinen Entwürfen zum Wiederaufbau der Bauakademie einen Beitrag zur Diskussion um die Zukunft Berlins als Stadt des Wissens geleistet hat,
· der Berater bei der Ausstellung und Ehrendoktor der TU Berlin, Dr. h.c. Jost Lemmerich.

Weitere Organisatoren und Berater der Ausstellung werden Ihnen für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Ausstellung erstreckt sich über die drei Etagen rund um den Lichthof im Hauptgebäude der TU Berlin. In der ersten Etage werden die Gründung der Bauakademie, die Geschichte und Vorgeschichte sowie der Bereich Finowtal-Eberswalde - Das märkische Wuppertal zu sehen sein.
Das Finowtal hat als Geburtsstätte der märkischen Industrie besondere Bedeutung für die Ausstellung. Mit der TU Berlin ist es vor allem durch Georg Schlesinger, der hier sein erstes Messingwerk baute, verbunden. Der TU Professor und Maler Matthias Köppel bezieht sich mit einem Gemälde, das in der Ausstellung zu sehen ist, auf Carl Blechens berühmtes Bild vom Eisenwalzwerk im Finowtal, das heute in der Galerie der Romantik im Schloss Charlottenburg zu sehen ist. Studierende Koeppels haben die Überbleibsel der Indurstriegeschichte im Finowtal in einer Vielzahl von Gemälden festgehalten.

In der zweiten Etage geht es um die Entfaltung der Ingenieurwissenschaften mit den Bereichen Feste der Technik; 100-Jahr-Feier und Verleihung des Promotionsrechts sowie Vertreibung der jüdischen Wissenschaftler und Humanistische Fakultät. Im dritten Stock schließlich findet der Besucher eine Darstellung der Lehre und Forschung an der Technischen Universität heute. Hier eröffnen die Bereiche Technik - Natur - Gesellschaft; Stadt als Lebensraum; Identität und Offenheit sowie Wiederaufbau der Bauakademie Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft der TU Berlin.

Mit der Ausstellung möchte die TU Berlin nicht nur einen Überblick über die eigene Geschichte und Zukunft bieten, sondern der Stadt ein Angebot machen, über Wissenschaft in und für Berlin zu reden. Dabei geht es sowohl um die Rückbesinnung auf das, was die Wissenschaft für diese Stadt bedeutet hat als auch darum, wie sich die wissenschaftlichen Einrichtungen und die aktuelle Forschung heute der Öffentlichkeit präsentieren möchten. Die Ausstellung unternimmt daher beides: Den historischen Rückblick und die Präsentation aktueller Werkstattberichte. Die Werkstattberichte demonstrieren die Vielfalt, die das Wesen der Universität ausmacht: Die Vielfalt der Erkenntnisinteressen, Methoden und Arbeitsansätze, die sich innerhalb der Universität begegnen und die Chance haben, miteinander zu kommunizieren und zu kooperieren. Die TU Berlin will mit dieser Ausstellung zeigen, dass auch über schwierigste und spezialisierteste wissenschaftliche Arbeit über die Grenzen des Fachpublikums hinaus gesprochen werden kann und gesprochen werden muss, wenn sich die Gesellschaft mit dem Anliegen der Wissenschaft und ihren Problemen identifizieren soll.

Katalog

Pünktlich zur Eröffnung der Ausstellung erscheint im Verlag Ernst & Sohn auch der Ausstellungskatalog "1799 - 1999 / Von der Bauakademie zur Technischen Universität Berlin / Geschichte und Zukunft". Der Katalog kann während der Ausstellung zum Ausstellungspreis von 36,-- DM erworben werden, der Buchhandelspreis beträgt 98,-- DM.

Film

Neben dem Ausstellungskatalog hat die TU Berlin einen zweiteiligen Videofilm zur Ausstellung und zum Jubiläum produziert, der einen historischen Überblick der TU-Geschichte, Stellungnahmen der Universitätsleitung zum gegenwärtigen Entwicklungsstand der Universität, eine Darstellung der Forschungssschwerpunkte sowie einen Ausblick in die Zukunft der TU Berlin bietet. Der Film wird während der Ausstellung im Eingangsbereich des Hauptgebäudes vorgeführt. Auch der Verkauf sowie eine Übertragung des Films im Internet sind geplant.


Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Karl Schwarz, Organisator der Ausstellung und Mitglied der Planungsgruppe der TU Berlin, Tel: 030/314-24031, Fax: 030/314-21232

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