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Firmenausgründung am ICB - Institut für Chemo- und Biosensorik

26.11.1999 - (idw) Institut für Chemo- und Biosensorik ICB

Infralytic GmbH startet im Technologiehof Münster mit Geschäftskonzept zwischen Forschung und Gerätehandel


Sind mit ihrer Firma Infralytic GmbH neu im Technologiehof: Die Geschäftsführer Dr. Thomas Huth-Fehre und Dr. Holger Freitag (2. u. 3. v. l.). Mit ihnen freuen sich Professor Karl Cammann (rechts) und Dr. Frank Winter (links) vom ICB-Vorstand Ein neues Start-Up-Unternehmen ist jetzt im Technologiehof Münster beheimatet. Die Firma INFRALYTIC GmbH wurde aus dem ICB-Institut für Chemo- und Biosensorik ausgegründet. Dr. Thomas Huth-Fehre und Dr. Holger Freitag wagen den Schritt in die Selbstständigkeit und sind Geschäftsführer der Firma. Sie tragen damit zahlreichen Nachfragen von Industriekunden des ICB Rechnung, die Einzelanfertigungen von spektroskopischen Analysegeräten angefragt haben. Darunter zu verstehen sind Geräte, mit denen über Wärmestrahlun, d. h. Infrarotlicht, Stoffe erkannt werden. Entwicklung, Anpassung und Vertrieb von spektroskopischen Analysegeräten sind daher der Geschäftszweck der INFRALYTIC GmbH. Mit diesen Arbeitsgebieten schließt INFRALYTIC eine Lücke zwischen dem Forschungsinstitut und dem Gerätehandel. Da das ICB in seinem Selbstverständnis als öffentlich gefördertes Forschungsinstitut keine reinen Ingenieurdienstleistungen übernimmt, sondern ausschließlich neue Technologien entwickelt, konnte es die Anfragen von Firmen nach Anpassung von spektroskopischen Geräten nicht befriedigen. Gefragt sind bei INFRALYTIC vor allem Sonderanfertigungen und Anpassung von spektroskopischen Anlagen an spezielle Kundenwünsche. "Wir bieten besondere Analyseverfahren auf Basis der Infrarotspektroskopie. Da die meisten Stoffe Infrarotlicht in typischer Art reflektieren, liefert dieses reflektierte Licht Informationen über die Stoffe. Mit dieser berührungsfreien und schnellen Technik lassen sich oftmals herkömmliche aufwendigere Analysemethoden ersetzen." erläutert Dr. Huth-Fehre das Geschäftskonzept. Potenzielle Anwender sind in der Qualitäts- und Prozesskontrolle aber auch in der Medizintechnik zu finden. Die Überwachung von Beschichtungen auf verschiedensten Oberflächen ist ein weiteres Anwendungsgebiet. "Wir bieten unsere langjährige Erfahrung insbesondere Unternehmen an, die mit herkömmlichen Messverfahren keine Lösung für ihre Anforderungen finden." so Dr. Freitag. Die beiden Geschäftsführer sind überzeugt, mit ihrer in den vergangenen Jahren erworbenen Kompetenz ein gutes Standbein im Technologiemarkt zu haben. So erarbeiteten sie neue Messverfahren für die Sortierung von Kunststoffe und Bauschutt oder zur Qualitätsüberwachung von Ölen. Bekannt geworden ist auch ihr "Eiswarner", mit dem frühzeitig Strassenglätte erkannt werden kann.

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