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150 Jahre Physikalisch-Medizinische Gesellschaft zu Würzburg

06.12.1999 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

DFG-Präsident Prof. Winnacker spricht über Gentechnik und Klonierung.
Die Physikalisch-Medizinische Gesellschaft zu Würzburg begeht am Dienstag, 7. Dezember, ihr 150-jähriges Gründungsjubiläum. Sie wurde 1849 als eine der ersten medizinisch-naturwissenschaftlichen Gesellschaften in Deutschland von Franz von Rinecker, Rudolf Virchow und Albert von Koelliker gegründet.

Zwei Vorträge stehen auf dem Programm der öffentlichen Jubiläumsfeier, die um 17.30 Uhr im Großen Hörsaal der Medizinischen Klinik, Josef-Schneider-Straße 2, beginnt: Zunächst befasst sich Prof. Dr. Dr. Gundolf Keil, Vorstand des Instituts für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg, in einem historischen Abriss mit den Konzepten der Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft. Insbesondere wird er die Sektionen der Frühzeit unter Virchows Führung darstellen.

Anschließend spricht der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, über die Gentechnik und ihre Chancen und Grenzen bei Eingriffen am Menschen: Er wird zunächst den Prozess der Klonierung von Erbgut darstellen und anschließend insbesondere die Möglichkeit der Klonierung des Menschen in Bezug auf ethische Prinzipien diskutieren. Dabei wird Prof. Winnacker auch auf die gegenwärtige Diskussion um die "Anthropotechniken" des Professors Peter Sloterdijk eingehen. Dieser vertritt die Auffassung, dass die Klonierung des Menschen mit den Mitteln der Gentechnik in der Zukunft möglich sein wird. Auch die Frage, ob die nationalen und internationalen Gesetze ausreichend sind, um eine Klonierung am Menschen zu verhüten, soll diskutiert werden.

Hinweis für Redaktionen: Zu dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen! Es besteht die Möglichkeit, im Anschluss an seinen Vortrag Gespräche mit Prof. Winnacker zu führen. Für weitere Informationen hierzu können Sie sich an Dr. Peter Friedl wenden, T (0931) 201-2715, E-Mail:
Peter.fr@mail.uni-wuerzburg.de
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