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11. Mastersbörse erstmals auf dem Bayreuther Campus

07.12.1999 - (idw) Universität Bayreuth

75 % von Unternehmen sehen ein Praktikum von Bayreuther Studenten als Möglichkeit, enge Kontakte zur Universität zu pflegen. Über 50 % der Ausbildungsbetriebe sehen die Beschäftigung von Praktikanten als Chance, Führungskräfte-Nachwuchs frühzeitig kennenzulernen und als Mitarbeiter zu gewinnen. Von Seiten der Studenten wird das Praktikum als wichtige Ergänzung der theoretischen Ausbildung geschätzt. Ein Instrument die Verbindung zwischen Unternehmen und Studierenden herzustellen, sind die Masters-Börsen, deren 11 . am 8. Dezember erstmals auf dem Campus stattfindet.

Im Interessensdreieck Unternehmen - Studierende - Universität
DIE 11. MASTERSBÖRSE FINDET
ERSTMALS AUF DEM CAMPUS STATT
Alle Beteiligte haben Vorteile - 24 Firmen suchen Kontakt

Bayreuth (UBT). Während der 20-jährigen Zusammenarbeit zwischen der Universität und der Wirtschaftspraxis wurde die Erfahrung gemacht, das 75 % der Unternehmen ein Praktikum von Bayreuther Studenten als Möglichkeit betrachten, enge Kontakte zur Universität zu pflegen. Über 50 % der Ausbildungsbetriebe sehen die Beschäftigung von Praktikanten als Chance, Führungskräfte-Nachwuchs frühzeitig kennenzulernen und als Mitarbeiter zu gewinnen. Von Seiten der Studenten wird das Praktikum als wichtige Ergänzung der
theoretischen Ausbildung geschätzt. Neben den verschiedenen Praktika veranstaltet die Universität deshalb seit nunmehr 10 Jahren die sogenannten Masters-Börsen. Zum ersten Mal findet nun am Mittwoch (8. Dezember, Foyerbereich des Audimax) eine solche Masters-Börse direkt auf dem Campus statt und wird dabei durch die Studenteninitiative Market Team e.V. unterstützt, die sich ebenfalls bereits seit 15 Jahren bundesweit für einen intensiven Kontakt zwischen Unternehmen und Studenten einsetzt.

Personalrekrutierung und noch einiges mehr

Dieses Jahr präsentieren sich bei der Masters-Börse 24 Unternehmen vorwiegend aus Oberfranken, aus Marktredwitz und Hof, aus Kronach und Burgkunstadt und bis hin nach Forchheim. Aber auch Firmen aus München, Erlangen und Weiden sind vertreten. Neben der Personalrekrutierung, so weiß man beim Bayreuther Praktikantenservice, bieten die Masters-Börsen den Unternehmen eine Reihe weiterer
Vorteile. Sie können etwa im Dialog Vorurteile bestimmter Regionen, Branchen und Betriebsgrößen korrigieren sowie ihren eigenen Bekanntheitsgrad erhöhen. Außerdem können sie für wichtige Spezial- und Projektarbeiten qualifizierte und kompetente Studierende höherer Semester als Praktikanten gewinnen und letztlich einen kontinuierlichen Kontakt zur Universität, zum Betriebswirtschaftlichen Forschungszentrum für den Mittelstand, zur Bibliothek oder einzelnen Lehrstühlen aufbauen. Dies kommt, so weiß Mathilde Bulabois vom Praktikantenservice der Universität, dem Ideal des ständigen Know-How-Transfers ein Stück näher.

Auf der anderen Seite haben natürlich auch die Studierenden Vorteile, denn sie lernen über die Masters-Börsen ein breites Sprektrum an attraktiven Branchen und Unternehmen kennen, können somit Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern knüpfen, ihr Wissen aus dem Studium in der Praxis erproben, sich von erfahrenen Praktikern wichtige Tipps geben lassen und sie erhalten schließlich Anregungen für Themen wissenschaftlicher Arbeiten.

Kontinuierlichen Theorie-Praxis-Austausch

In diesem Interessendreieck spielt natürlich auch die Universität selber eine Rolle, denn eine solche Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft beschleunigt den Wissenstransfer, fördert den kontinuierlichen Theorie-Praxis-Austausch und erhöht den Anteil von Diplom-
und Seminararbeiten "aus der Praxis für die Praxis" - was alles in ihrem Interesse ist.

Daß die 11. Masters-Börse in diesem Jahr zum ersten Mal und auf ausdrücklichen Wunsch der Praxis auf dem Campus stattfindet, hält die Diplomkauffrau Mathilde Bulabois genauso für bemerkenswert, wie die zunehmend klangvollen Namen und steigende Zahl der Unternehmen, die an der Masters-Börse teilnehmen.

Eröffnet wird die Kontaktmesse am Mittwoch um 13.00 Uhr mit einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Peter Rüdger Wossidlo. Ihn, den Lehrstuhlinhaber für Finanzwirtschaft und Organisation, kann man getrost als den "Bayreuther Initiator" sowohl der Praktikumsidee als auch

des erfolgreichen Sprachenkonzepts bei den Ökonomen bezeichnen. Nach der Einführung geht es dann für Studierende und Unternehmen darum, die ersten Kontakte zu knüpfen.
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