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Erstes Internationales Flexodruck-Symposium in Xi´an

22.12.1999 - (idw) Fachhochschule Stuttgart, Hochschule der Medien

China-Projekt und Flexodruck-Technologiezentrum der HDM mit von der Partie


Teilnehmer des ersten Flexodruck-Symposiums in Xi´an. Prof. Meyer (1. Reihe, 5. vlnr ) und Prof. Wüst (1. Reihe, 8. vlnr) aus Stuttgart waren dabei. Vom 22. bis 24. November 1999 haben die Stuttgarter Hochschule für Druck und Medien (HDM) und die Technische Universität Xi`an ein Symposium zu Flexodruck-Anwenderthemen in Xi`an durchgeführt. Im ersten Teil informierten chinesische Zulieferer die rund 70, aus allen Landesteilen Chinas versammelten Manager über ihre Produkte und Dienstleistungen. Im zweiten Teil standen Referate und Diskussionen über den internationalen Stand und die Entwicklungen sowie über Qualitätsmanagement und damit verbundene Technologieprobleme auf der Tagesordnung.

Das China-Projekt und das Flexodruck-Technologiezentrum (DFTA-TZ) der HDM starteten die Initiative zu diesem Symposium, da die Flexotechnologie in China als innovatives Druckverfahren gilt und sich durch hohe Wachstumsraten auszeichnet. Das Programm der Tagung umfasste internationale Entwicklungsvergleiche in den Verpackungsmärkten Europas, Amerikas und Asiens und die Technologie des Flexodrucks. Außerdem ging es um Technologielösungen in Vorstufe, Maschinenbau und Farbenmanagement sowie um die Datenerfassung und -auswertung aus Sicht des Anwenders. Aber vor allem wurden Qualitätsfragen des Flexodrucks diskutiert, die chinesische Druckereien vor vielfältige Probleme stellen. HDM-Professor Karl-Heinz Meyer konnte durch seine Beiträge und Forschungsergebnisse wesentliche Hilfestellungen zur Qualitätssicherung liefern. "In China fehlt ein zentrales Flexoforschungsinstitut zur Unterstützung der Anwender bei ihren zahlreichen Problemen in allen Produktionsstufen. Deshalb prüft die HDM durch das China-Projekt, ob ein dem Flexodruck-Technologiezentrum vergleichbares Institut in China gegründet werden kann", erklärt Professor Eberhard Wüst. Vorteile durch eine deutsche Federführung werden vor allem für die deutsche Flexomaschinenbau- und Zulieferindustrie gesehen, die zur Zeit auf dem chinesischen Markt nur unzureichend vertreten sei, ergänzt Professor Karl-Heinz Meyer. Die chinesische Regierung hat die Flexotechnologie in den High-tech-Bereich eingestuft und versucht, durch gezielte Maßnahmen eine chinesische Flexodruck-Industrie zu entwickeln.


Kontakt:
Fachhochschule Stuttgart ­ Hochschule für Druck und Medien
Professor Eberhard Wüst, Das China-Projekt, 0711/ 685-6619
Professor Karl Heinz Meyer, Flexodruck-Technologiezentrum, 0711/ 685­2916
E-Mail: wuest@hdm-stuttgart.de; meyer@hdm-stuttgart.de
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