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4000 Jugendliche stehen bundesweit Rede und Antwort zur Mobilität der Zukunft

22.12.1999 - (idw) Deutsches Jugendinstitut e.V.

PRESSEINFORMATION


4000 Jugendliche stehen bundesweit Rede und Antwort zur Mobilität der Zukunft

Frankfurt a. M.: Unter den TeilnehmerInnen einer bundesweiten Befragung zum Thema "Jugend und Mobilität" wurden in diesen Tagen GewinnerInnen attraktiver Mobilitätspreise (wie Bahncards u. Interrailtickets) ermittelt. Die Ziehung erfolgte bei der Deutschen Bahn AG durch die Partner des Forschungs-Verbundes "U.MOVE - Jugend und Mobilität", der vom Bundesministerium für Forschung und Bildung gefördert wird. Als wissenschaftliche Institutionen sind das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Institut f. Landes- u. Stadtentwicklungsforschung NRW (ILS) und das Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ) beteiligt.

Ziel von U.MOVE ist herauszufinden, wie Jugendliche und junge Erwachsene zu Verkehrsmitteln stehen, welches Fortbewegungsmittel warum bevorzugt wird. Dabei kommt der Frage nach dem Zusammenhang von Verkehrsmittelwahl und jugendkulturellem Hintergrund besondere Bedeutung zu.

Zu den ersten Befunden zählt, daß große Unterschiede in der Mobilitätspraxis bestehen, z.B. abhängig davon, ob die Jugendlichen in städtischen oder ländlich strukturierten Regionen leben und ob von jungen Frauen oder jungen Männern die Rede ist. Ländliche Räume weisen ein weniger dichtes Verkehrsnetz (ÖPNV) auf, hier sind längere Wegstrecken zu bewältigen. Deshalb kommt dem Pkw im ländlichen Raum eine größere Bedeutung zu. Neben diesen Aspekten spielen aber auch persönliche Erfahrungen mit Verkehrsmitteln sowie jugendkulturelle Besonderheiten für die Mobilitätspraxis Jugendlicher eine wesentliche Rolle.

Die Ergebnisse der in vier unterschiedlichen Regionen durchgeführten Umfrage unter Jugendlichen im Alter von 15 und 26 Jahren sollen in zielgruppenspezifischen Mobilitätsangeboten münden, wobei verschiedene Verkehrsmittel (Pkw, Rad, Bus, Bahn etc.) integriert werden. Wichtig ist auch, die Strategien und Angebote von Mobilitätsdienstleistern (Verkehrsbetriebe- und verbünde, Deutsche Bahn etc.) kritisch zu untersuchen.

Eine detaillierte Auswertung wird voraussichtlich 2000 erscheinen. Erste Veröffentlichungen liegen beim DJI und beim ILS (ILS-Schrift 150) vor. Auskunft dazu erhalten Sie von der Projektbearbeitung am DJI oder unter http://www.dji.de.

Sperrfrist: 23.12.1999

Deutsches Jugendinstitut e.V.
Abteilung Jugend und Politik
AnsprechpartnerIn: Claus J. Tully und Ulrike Schulz
Nockherstraße 2, 81541 München, Telefon 089/62306-0, email: uschulz@dji.de
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